Swisscom kann Häuslener Glasfasernetz nutzen

HÄUSLENEN. Elektra Häuslenen und Swisscom einigen sich auf einen Kooperationsvertrag. Swisscom erhält dank der Vereinbarung das unwiderrufliche Nutzungsrecht an einer Faser des bereits vollständig ausgebauten Glasfasernetzes Häuslenen.

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HÄUSLENEN. Elektra Häuslenen und Swisscom einigen sich auf einen Kooperationsvertrag. Swisscom erhält dank der Vereinbarung das unwiderrufliche Nutzungsrecht an einer Faser des bereits vollständig ausgebauten Glasfasernetzes Häuslenen. Die Kunden in Häuslenen haben damit die freie Wahl zwischen verschiedenen Service-Providern auf dem Glasfasernetz.

Ende Juni vollendet

Elektra Häuslenen baut bereits seit 2011 ein flächendeckendes Glasfasernetz. Ende Juni dieses Jahres konnten die letzten Wohnungen und Geschäfte angeschlossen und der Ausbau somit vollendet werden. Damit können rund 190 Wohnungen und Geschäfte die Möglichkeiten des Ultrabreitbandinternets nutzen.

Elektra Häuslenen und Swisscom haben sich zudem auf einen zentralen Übergabepunkt der Glasfaserinfrastruktur geeinigt. Swisscom führt ihre Glasfaseranschlussleitung durch die bestehende Kanalisation der Elektra in deren Trafostation «Zentrum» und nutzt dort den gemeinsamen Technikraum für die eigene Infrastruktur.

Produkte ab September

Sowohl der Hausanschluss als auch die sogenannte Steigzone wurden durch die Elektra geplant und durchgeführt. Die 190 Wohnungen und Geschäfte in Häuslenen verfügen dank des Vollausbaus also bereits über eine installierte Telekommunikationssteckdose und können daher ohne weitere Vorkehrungen Dienste über das Glasfasernetz beziehen.

Gemäss aktueller Planung können die Häuslener ab dem 1. September Swisscom-Produkte auf dem Glasfasernetz von Häuslenen beziehen. Dies über die bekannten Vertriebskanäle des Telekomkonzerns.

Laut ihrer eigenen Medienmitteilung hat die Swisscom bis Ende März zusammen mit Kooperationspartnern über 945 000 Wohnungen und Geschäfte mit Glasfaser bis in den Keller erschlossen. Bis Ende Jahr sollen es rund eine Million sein – was einem Drittel aller Schweizer Haushalte entspricht. (red.)