Suche nach Raum für Asylbewerber

AADORF. Jede Thurgauer Gemeinde ist gemäss einem Verteilschlüssel verpflichtet, Asylbewerber aufzunehmen. Die Gemeinde Aadorf müsste aufgrund dieses Schlüssels rund 20 Personen aufnehmen. Aktuell sind es mit 10 Personen nur die Hälfte.

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AADORF. Jede Thurgauer Gemeinde ist gemäss einem Verteilschlüssel verpflichtet, Asylbewerber aufzunehmen. Die Gemeinde Aadorf müsste aufgrund dieses Schlüssels rund 20 Personen aufnehmen. Aktuell sind es mit 10 Personen nur die Hälfte. Da die vorhandenen Unterkünfte des Kantons wegen des aktuell grossen Zustroms junger Männer aus Nordafrika überbelegt sind, sei mit einer Zulieferung von 10 Personen an die Gemeinde zu rechnen, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung. Zudem werden auch abgelehnte Asylbewerber, die Nothilfe beantragten, auf die Gemeinden verteilt. Bei der Suche nach einer passenden Unterkunft zeigte sich, dass es in der Gemeinde Aadorf an günstigem Wohnraum fehlt. Der Gemeinderat und der Sozialdienst machten sich deshalb Gedanken, wie die Unterbringung anders gelöst werden könnte. Möglich seien entweder leer stehende Gebäude oder Zivilschutzanlagen. (red.)