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Sturm Burglind: Thurgau kam glimpflich davon

Wald «Burglind» hat den Thurgau nicht so stark getroffen wie andere Kantone. Der Sturm zog Anfang Januar über Europa. «Eine Umfrage bei den Revierförstern hat ergeben, dass zwischen 15000 und 20000 Kubikmeter Sturmholz angefallen sind.» Das entspricht 10 bis 15 Prozent einer mittleren Jahresnutzung. Dies schreibt das Thurgauer Forstamt in seinem aktuellen Informationsblatt «Blätter aus dem Thurgauer Wald». Es kam im Kanton in erster Linie zu Streuschäden: punktuelle Schäden und solche an Einzelbäumen. «Es gab keine nennenswerten Flächenschäden», schreibt das Forstamt.

Ein beträchtlicher Teil des Sturmholzes ist Fichte. Dieses ist möglichst bis Ende März aus dem Wald zu führen. Der Grund: Dann fliegen die Borkenkäfer – insbesondere der Buchdrucker – wieder. «Aufgrund des stetigen Anstiegs der Käferschäden in den letzten drei Jahren ist das Borkenkäferrisiko nach diesem erneuten Sturmereignis besonders gross.» Das potenzielle Brutmaterial – die vom Sturm beschädigten Fichten – muss deshalb rechtzeitig aus dem Wald entfernt werden. Beim Holz der übrigen Baumarten können die Waldbesitzer abwägen, ob es sich lohnt, es aufzuarbeiten oder ob man es der Natur überlässt. (red)

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