Stromverbrauch ist gestiegen

Die elektrischen Werke Aadorf blicken auf ein ereignisreiches Geschäftsjahr zurück.

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Aadorf. Im Bereich der Stromversorgung war der Bau der neuen Trafostation Saxonia ein wichtiges Ereignis im vergangenen Geschäftsjahr der EW Aadorf. Der Industriebetrieb ist infolge des hohen Strombezugs auf eine eigene Trafostation angewiesen.

Ein weiterer gewichtiger Schritt war die Eingliederung der Elektra Ettenhausen auf den 1. Oktober 2010 ins EW Aadorf.

Der Stromverbrauch stieg im Jahr 2010 um 8,53 Prozent auf neu 29 582 MWh an. Die Hälfte des Mehrverbrauchs ist auf die Eingliederung der Elektra Ettenhausen zurückzuführen. Im Quartier Bohl wurde die zweite Etappe der elektrischen Infrastruktur komplett erneuert. Die bestehende Trafostation Wittershausen ist durch einen Neubau ersetzt worden. Dank des guten Ergebnisses werden Rückstellungen von 300 000 Franken beantragt und in die Rechnung aufgenommen. So bleibt ein durch die Rabattgewährung bewusst hingenommener Verlust von 225 800 Franken.

Der Wasserverbrauch stieg leicht um 2,4 Prozent auf rund 600 000 Kubikmeter an. Beim Wasserverkauf liegt Aadorf mit 57 Prozent an der Spitze. Aber auch an Wängi und Wittenwil werden zusammen 21 Prozent abgegeben.

Die Gesamtrechnung des EW Aadorf weist einen Ertrag von 8,273 Millionen Franken aus. Schlussendlich verbleibt noch ein Unternehmungserfolg von 55 300 Franken. Das Anlagevermögen ist neu mit 3,119 Millionen Franken ausgewiesen.

Der Gemeinderat bittet die Stimmberechtigten, den Geschäftsbericht und die Rechnungen des EW Aadorf an der Urnenabstimmung vom 15. Mai 2011 zu genehmigen. (red.)

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