Stromfresser für den Vatikan

Die Frauenfelder Werkbetriebe haben einige ausgediente Lichtervorhänge der früheren Frauenfelder Weihnachtsbeleuchtung der Schweizergarde in Rom geschenkt. Laut der neusten Ausgabe von «frauenfeld.ch» wurde damit im Advent 2011 ein fünf Meter hoher Weihnachtsbaum dekoriert.

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Die Frauenfelder Werkbetriebe haben einige ausgediente Lichtervorhänge der früheren Frauenfelder Weihnachtsbeleuchtung der Schweizergarde in Rom geschenkt. Laut der neusten Ausgabe von «frauenfeld.ch» wurde damit im Advent 2011 ein fünf Meter hoher Weihnachtsbaum dekoriert. Auch am Borgiaturm funkelten Frauenfelder Lichter.

Wo die Lichter in Frauenfeld hingen und weshalb sie ausgemustert wurden, diese Frage konnte der städtische Mediensprecher Andreas Anderegg gestern nicht beantworten. Die zuständigen Personen seien nicht erreichbar. Gemäss dem publizierten Foto könnte es sich um einen Teil des Lichterhimmels am Bahnhofsplatz handeln. 2010 hingen dort noch 15-Watt-Glühbirnen – die Energiestadt Frauenfeld beabsichtigte damals, diese durch 1-Watt-LED-Leuchten zu ersetzen. Der Vatikan hat offensichtlich keine Ambitionen auf das Energiestadt-Label. (wu)

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