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Strohfeuer um Baureglement

Gachnang führt das harmonisierte regionale Baureglement ein. Die von der FDP verlangte inhaltliche Diskussion fand an der Gemeindeversammlung nicht statt. Dafür gab die Unterführung Niederwil zu reden.
Stefan Hilzinger
Stimmenzähler Herbert Mazur sammelt mit der Urne die Zettel ein. (Bild: Stefan Hilzinger)

Stimmenzähler Herbert Mazur sammelt mit der Urne die Zettel ein. (Bild: Stefan Hilzinger)

GACHNANG. Gemeindepräsident Matthias Müller will abstimmen, doch das Volk will reden. Zwar wurde das harmonisierte Regio-Baureglement an der Gachnanger Budgetgemeindeversammlung am Donnerstagabend letztlich bei nur einer Gegenstimme angenommen. Doch die FDP hat mit ihrem Ansinnen, das Reglement Punkt für Punkt zu diskutieren, zumindest zur Belebung der Versammlung beigetragen. Eine inhaltliche Diskussion und Änderungen gab's zwar dann keine. Aber nicht nur Marco Rüegg von der FDP hätte sich vom Gemeinderat etwas mehr Zeit gewünscht, sich mit dem Papier zu befassen.

Steuerfuss bleibt bei 42 Prozent

Kaum zu reden gab der Voranschlag für 2016. Die Gemeinde rechnet bei einem Aufwand von 11,74 Millionen Franken mit einem Defizit von 222 000 Franken. Das kann Gachnang laut Gemeinderat dank genügend Eigenkapital verkraften. Der Steuerfuss bleibt auf 42 Prozent. «Wir wollen unter den zehn steuergünstigsten Gemeinden im Thurgau bleiben», sagte Müller.

Ungemütliche Unterführung

Mehrmals zur Sprache kam die seit kurzem wieder geöffnete Unterführung in Niederwil. Mehrere Votanten fanden es störend, dass der Durchlass zwar höher, aber nicht breiter gemacht wurde. «Für Fussgänger und Velofahrer ist die Situation nicht sicherer als vorher», hiess es. «Es wäre ungleich teurer und aufwendiger geworden, die Passage auch noch zu verbreitern», sagte Gemeinderat Fritz Stettler. Die SBB hätten erklärt, dass sie den Bau «in den nächsten 25 Jahren nicht anrühren». Der Gemeinderat werde die Situation im Auge behalten. Eine Möglichkeit sei es, den Verkehr wechselseitig mit Ampeln zu führen.

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