Strenger Geruch beim Jass

Beim siebten Eschenzer SVP-Jasscup lagen fünf streng riechende Chäsmutschli auf dem Gabentisch.

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Eschenz. Am vergangenen Mittwoch fand im Hüttenberg der traditionelle SVP-Jasscup statt. Es kämpften 21 Frauen und Mannen um den Siegerpokal, wie die SVP Eschenz mitteilt. Auf dem Gabentisch fanden sich vom Früchtekorb über den Einkaufsgutschein eines Grossverteilers bis zum Birnenbrand fürs Gemüt viele attraktive Preise, ebenso «dufte» Sachen. Dabei gab das Edel-Duschmittel weniger zu reden als die fünf ziemlich streng riechenden Chäsmutschli.

Die siebte Ausgabe des Jassturniers brachte mit Fritz Waldspurger senior zum siebtenmal einen neuen Sieger hervor. Knapp geschlagen wurden Vorjahressieger Frank Schoch und Hansueli Debrunner. Auf Rang 5 folgte mit Gastjasserin Alice Bach die erste Frau. Diverse versierte Jasser landeten diesmal auf den hintersten Rängen. Diese Namen will die örtliche SVP aus Persönlichkeitsschutzgründen nicht nennen.

Keine Entwaffnung

Wie üblich wurde noch lange nach Abschluss des offiziellen Turniers weiter gejasst und politisiert, wobei vor allem die Entwaffnungs-Initiative zu reden gab. Die fasst die SVP Eschenz wie folgt zusammen: «Es geht nicht an, dass anständige Schweizer Bürger, Schützen, Soldaten und Jäger unter Generalverdacht gestellt werden und ihre registrierte Waffe abgeben müssen.» (pd)