Strasser übernimmt von Grill Stadtgarten-Leitung

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Der Stadtgarten, die Alters­institution der Bürgergemeinde, ­bekommt eine neue Zentrumsleitung. Hansjörg Strasser übernimmt ab 1. August die Position von Bernhard Grill, wie der Stiftungsrat der Altersheimstiftung der Bürgergemeinde mitteilt. Mit dem neuen Erweiterungsbau ist der Stadtgarten markant gewachsen und wird mit einem Angebot von 130 Plätzen zum zweitgrössten Anbieter in Frauenfeld. Damit beginnt ein neues Kapitel für die Einrichtung, die auch in Zukunft attraktive Wohnmöglichkeiten für ältere Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf zur Verfügung stellt.

Der aktuelle Zentrumsleiter Bernhard Grill (60) hat den Wunsch geäussert, sich im Hinblick auf seine vorzeitige Pen­sionierung und bezüglich einer Nachfolgeregelung zu verändern. Zusammen mit der Betriebskommission und dem Stiftungsrat wurde die Organisation auf neue Beine gestellt. So wird neu eine dreiköpfige Geschäftsleitung für den Betrieb des Stadtgartens ­zuständig sein. Nebst der Zentrumsleitung sind dies die Leitung Hotellerie sowie die Leitung Pflege und Betreuung. Deshalb hat sich der Stiftungsrat nach sorgfältiger Evaluation für die folgende personelle Besetzung entschieden: Strasser übernimmt die Zentrumsleitung, Grill wird Leiter Hotellerie und stellvertretender Zentrumsleiter, während Susanne Rüegg die Leitung Pflege und Betreuung innehat. Diese Organisation wird ab 1. August wirksam. Der neugewählte Zentrumsleiter Hansjörg Strasser (53) ist Betriebswirtschafter mit mehrjähriger Führungserfahrung in Dienstleistungsbetrieben (Beratungsunternehmen, Kantonalbanken, Immobilien, Spital). Zuletzt amtete er als Leiter Prozess- und Risikomanagement bei der Spital Thurgau AG. Seit 1999 ist er über verschiedene Mandate in Altersinstitutionen engagiert.

Mit der Neuorganisation wird dem vergrösserten Angebot Rechnung getragen. «Die Fähigkeiten und Sichtweisen von Strasser und Grill ergänzen sich in idealer Weise. Die pflegerische Seite wird nach wie vor durch Rüegg vertreten.» Laut Mitteilung soll das Ziel «Menschlichkeit vereint mit Wirtschaftlichkeit» den Fortbestand des Stadtgartens langfristig sichern. (red)