Steuerverwaltung weiter im Rückstand

Die Steuerverwaltung kommt mit der Arbeit nicht mehr nach: Ende 2014 waren laut Geschäftsbericht des Regierungsrats 24,7 Prozent der Steuererklärungen pendent. Der Rückstand in den Veranlagungen ist damit innert Jahresfrist um 1,9 Prozentpunkte gestiegen.

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Die Steuerverwaltung kommt mit der Arbeit nicht mehr nach: Ende 2014 waren laut Geschäftsbericht des Regierungsrats 24,7 Prozent der Steuererklärungen pendent. Der Rückstand in den Veranlagungen ist damit innert Jahresfrist um 1,9 Prozentpunkte gestiegen. Als Grund gibt der Geschäftsbericht einerseits die steigende Zahl der Steuerpflichtigen an. Die Zunahme um 2458 Personen entspreche einem Stellenbedarf von nahezu 100 Prozent. Andererseits habe es auch langzeitige Personalausfälle wegen Krankheit oder Unfall gegeben. In der Steuerverwaltung werden jetzt aber 6,75 Stellen geschaffen, um die wachsende Zahl der natürlichen und juristischen Steuerpflichtigen kontrollieren zu können. (wid)