STETTFURT: Ja für Gemeindehaus und neuen Präsidenten

Das Stimmvolk nimmt den Sanierungskredit über 1,17 Millionen Franken für das Gemeindehaus an. Zudem wählt es Markus Bürgi zum neuen Gemeindepräsidenten.

Samuel Koch
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Vor dem Gemeindehaus, das bald saniert werden kann: Markus Bürgi nimmt die Gratulation von Noch-­Gemeindepräsident Thomas Gamper entgegen. (Bild: Samuel Koch)

Vor dem Gemeindehaus, das bald saniert werden kann: Markus Bürgi nimmt die Gratulation von Noch-­Gemeindepräsident Thomas Gamper entgegen. (Bild: Samuel Koch)

Im zweiten Anlauf hat es geklappt, wenn auch mit geringer Mehrheit. Mit 223 Ja- gegenüber 208 Nein-Stimmen haben die Stettfurterinnen und Stettfurter die Sanierung des Gemeinde­hauses angenommen. Noch im Dezember 2015 schickten die Stimmberechtigten die damaligen Pläne in der Höhe von 1,38 Millionen Franken mit über 55 Prozent bachab.

Rund anderthalb Jahre später sieht die Gefühlswelt für Gemeindepräsident Thomas Gamper deutlich besser aus, auch dank der Wahl Markus Bürgis zum neuen Gemeindepräsidenten (siehe Kasten). «Wir freuen uns über das Ja zum Sanierungskredit, auch wenn das Resultat denkbar knapp ist», sagte Gamper am gestrigen Abstimmungsapéro im Tscharnerhaus. Er verspricht, und das primär den Nein-Stimmenden, dass die Behörde mit den 1,17 Millionen Franken sorgsam umgehen werde. Letztmals wurde das denkmalgeschützte Haus an der Dorfstrasse mit Baujahr 1777 in den 80er-Jahren überholt.

Anpassungen drinnen wie auch draussen

Rund die Hälfte der Kosten fliesst in den Innenbereich, wo ein neuer Schalterbereich eingebaut wird. Zudem erhalten die drei Büroangestellten eine modernere Infrastruktur, und das Büro des Gemeindepräsidenten wird in die jetzige Küche im Obergeschoss einquartiert. Nebst dem Inté­rieur erhält das Gemeindehaus auch aussen eine Auffrischung. So soll die Fassade saniert, der Zusatzbau dahinter umgenutzt und der Eingangsbereich mit neuen Parkplätzen behindertengerecht gestaltet werden.