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STETTFURT: Grosse Party zum Runden

Wegen vierjähriger Sanierungsarbeiten feiert das Schwimmbad am Sonnenberg sein 50-Jahr- Jubiläum ein Jahr verspätet – dafür umso ausgiebiger mit dem Badifäscht dieses Wochenende.
Samuel Koch
Das Badmeisterehepaar Nataly und Markus Bernhard mit Zweckverbandspräsident Thomas Gamper (Mitte). (Bild: Donato Caspari)

Das Badmeisterehepaar Nataly und Markus Bernhard mit Zweckverbandspräsident Thomas Gamper (Mitte). (Bild: Donato Caspari)

Samuel Koch

samuel.koch@thurgauerzeitung.ch

Sie feiert ihren 50. Geburtstag, obwohl sie schon fast 51 Jahre alt ist. Am 18. Juni 1966 nämlich öffnete die Badi in Stettfurt erstmals ihre Tore, damals getragen von einer Genossenschaft bestehend aus Privatpersonen und Firmen. Das damals ausformulierte Ziel hiess: «Die Kinder vom Land sollen schwimmen lernen.» Zuvor mussten sich die Einwohner in der Lauche eine Abkühlung suchen, die wohl erst sechs Jahre später mit dem Bau der Ara badetauglich geworden wäre.

Heute beteiligen sich sechs Gemeinden im Murg- und Lauchetal in einem Zweckverband am Schwimmbad am Sonnenberg. Rund zwei Drittel der Kosten generiert der Badibetrieb, den Rest schiessen die Gemeinden ein. «Wir gelten als gemütliche Alternative zu Frauenfeld», meint Verbandspräsident Thomas Gamper. Hier hätten etwa Eltern von Kindern auch bei schönstem Sommerwetter noch die Übersicht.

«Verspätet, dafür mit Attraktionen für alle»

Am kommenden Wochen- ende dürfte das etwas anders aussehen – aus gutem Grund. Vom 9. bis 11. Juni feiert das Schwimmbad mit dem Badifäscht ein rundes Jubiläum, das es in sich hat: Vom Beachvolleyballturnier über Konzerte und Apéro riche bis zum Funprogramm für Kinder ist alles dabei. «Wir feiern verspätet, dafür aber mit Attraktionen für alle Altersklassen», sagt Gamper voller Vorfreude. Alles ist bereit, geflochtene Strandhüte für das OK inklusive. Bereit ist die Badi Stettfurt für die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag erst im 51. Jahr. «Das macht unseren Besuchern nichts aus, wir sind halt nicht so gut im Rechnen», witzelt Gamper. Das sei schon beim Fest vor zehn Jahren so gewesen. Grund für die Verschiebungen sind die rund vierjährigen Sanierungsarbeiten. Jeweils über den Winter ersetzten Arbeiter zuerst die Wasserdesinfektionsanlage und verbesserten die Sicherheit beim Sprungturm sowie der Rutschbahn. Ein Jahr später folgte der grösste Teil mit dem Folienersatz des gesamten Schwimmbeckens sowie dem Boden des Aussenbereichs. Dann wurde die Schwimmbadtechnik mit neuen Filtern und Pumpen komplett überholt und zuletzt die Infrastruktur mit Küche, Zutrittsbereich sowie Garderoben in Schuss gebracht – inklusive neuer Solaranlage auf dem Dach. Total kostete der Lupf rund 1,24 Millionen Franken, «unter Budget», wie Thomas Gamper betont. Ebenso neu ist das Kinderbecken, das von Stettfurter Primarschülern neu gestaltet wurde.

Neu ist auch das Badmeister-Ehepaar Nataly und Markus Bernhard. Sie haben im vergangenen Jahr die Arbeit von Petra Gubser und Andreas Heiniger übernommen, die nach 15 Jahren in den Badi-Ruhestand gingen. «Wir haben uns hier gut eingelebt», sagt Markus Bernhard. Er kümmert sich um den Betriebsunterhalt, während sie mit der selbsttragenden Gastwirtschaft für das Wohl der Gäste sorgt. «Wir sind halt immer abhängig vom guten Wetter», ergänzt Markus Bernhard. Thomas Gamper bestätigt und hofft, dass Petrus auch dem bevorstehenden Badifäscht hold sein wird. So oder so, Gamper rechnet mit rund 200 Besucherinnen und Besuchern, die auch ein Jahr verspätet den Runden feiern.

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