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STEIN AM RHEIN: Das neue Jugendcafé

Die Jugendlichen haben das Haus Eggli bereits in Beschlag genommen. 2020 muss das Café aber wieder zügeln.
Der Tschüttelikasten ist bei den Buben heiss begehrt. (Bild: Peter Spirig)

Der Tschüttelikasten ist bei den Buben heiss begehrt. (Bild: Peter Spirig)

Vor kurzem wurde im Haus Eggli in Stein am Rhein das neue Jugendcafé präsentiert. War es früher in der alten Massstabfabrik anzutreffen, befindet sich der Treff für die Jugendlichen nun im von Efeu umrankten Haus nach dem Bahnübergang im Steiner Stadtteil Vor der Brugg.

Nachdem der Verein Jugendcafé Yucatan und die Benützer des Cafés im Juli das ehemalige Wohnhaus der Gärtnerei Eggli und die ehemalige Wirkungsstätte von Tele Stein aus dem Dornröschenschlaf geholt hatten, konnten Ende August die neuen Räumlichkeiten bezogen werden. Wobei man sich dabei auch auf finanzielle Hilfen der Jakob-und-Emma-Windler-Stiftung stützen konnte.

Ohne die Gemeinden geht es nicht

Geführt wird das Café von Renate Nüesch-Müller und Marion Hanhart. Offen ist es jeweils am Mittwoch von 14 bis 18 Uhr für Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse und am Freitag von 18 bis 22 Uhr für Jugendliche ab der 6. Klasse bis zur Volljährigkeit. Besucht werden kann es von Jugendlichen aus den Gemeinden Eschenz, Wagenhausen und Stein am Rhein. Es handelt sich hierbei um die Gemeinden, die sich an den Betriebskosten beteiligen. «Wobei diese nicht exorbitant hoch sind», sagt Vereinspräsident Andreas Frei. Er hofft, dass das Café auch künftig von ihnen unterstützt wird, denn ohne diese Unterstützung sei der Betrieb nicht möglich. Mit Blick auf die Jungen sagte Frei, dass er grosse Freude daran habe, wenn sie das Haus in Beschlag nehmen und es mit Leben füllen. «Sie haben sich auch beim Malen beteiligt.»

«Hier ist Herzblut, Sorge und viel Umsorge drin», sagte Sönke Bandixen, Stadtpräsident von Stein am Rhein. Und es sei wichtig, dass man so etwas in der Gemeinde habe. Er erinnerte sich daran, dass er sich in jungen Jahren in einem Organisationskomitee eingesetzt habe, damit es in Stein am Rhein endlich einen Jugendkeller gibt.

Dieser wurde vor 46 Jahren im Mesmerhaus eröffnet. Der Ort für die Jugend erlebte seither manche Zügelei. Über einige Jahre war er im Offenen Zentrum, der heutigen Kindertagesstätte Schatztruhe, zu finden. Danach zügelte man in die nun umgenutzte alte Massstabfabrik. Jetzt ist man also im Haus Eggli zu finden, das der Stadt Stein am Rhein gehört. Allerdings erneut nur vor­übergehend. Geplant sind drei Jahre. Danach muss wieder gezügelt werden. (psp)

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