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STECKBORN: Weg damit

Ab März gibt es im Unterseestädtchen nur noch Unterflurcontainer und eine Abfuhr von Containern. Dafür baute der Werkhof das Netz auf 21 Standorte aus.
Samuel Koch
Überfüllte Unterflurcontainer und herumliegende Abfallsäcke: Dieses Bild zeigte sich zu Beginn der Umstellung des Steckborner Entsorgungswesens. (Bild: Reto Martin (11. Juli 2016))

Überfüllte Unterflurcontainer und herumliegende Abfallsäcke: Dieses Bild zeigte sich zu Beginn der Umstellung des Steckborner Entsorgungswesens. (Bild: Reto Martin (11. Juli 2016))

Samuel Koch

samuel.koch

@thurgauerzeitung.ch

Aus den Augen, aus dem Sinn, heisst eine Redensart. Bezogen auf das Entsorgungswesen von Steckborn startete im Sommer 2015 der Bau von Unterflurcontainern. Die unterirdischen Abfallsammelstellen lösten aber bei der Bevölkerung vor allem zu Beginn viel Unbehagen aus. Weil Mülltouristen aus den Nachbargemeinden zunehmend auf den Geschmack einer zeitlich unabhängigen Müllbeseitigung kamen, quollen die Container über, weshalb es vor allem im Sommer oftmals stank. «Das Problem hat sich relativiert, weil unsere Nachbargemeinden mittlerweile auch auf Unterflurcontainer umstellen», sagt Steckborns Stadtpräsident Roger Forrer.

Alleine im Unterseestädtchen mit rund 3 400 Einwohnern gibt es neuerdings 21 Standorte mit unterirdischen Containern (siehe Karte). Einzig vor dem Gemeindehaus an der Seestrasse stünden hie und da noch einzelne Säcke draussen, ehe die Mitarbeiter der KVA Thurgau den Abfall abführten. «Sonst haben uns ausschliesslich positive Rückmeldungen erreicht», sagt Forrer.

Sperrgut nur noch zur Sammlung an Weierstrasse

Die bisherigen Kehricht-Sammelstellen betreibt Steckborn noch bis 1. März, die letzte klassische Müllabfuhr findet nächsten Mittwoch, 28. Februar, statt. Bei Abholungen der Container, ob private oder jene von Gewerblern, und auch bei Grüngut-sammlungen ändert sich nichts. Für die Umstellung hat die Gemeindeversammlung im Dezember 2015 einem Kredit von 360000 Franken zugestimmt.

Für die Bauamt-Mitarbeiter ändert sich nicht viel, wie Leiter Franz Weibel sagt. «Unterflurcontainer sind eine erfreuliche Sache.» Er weiss aber gleichzeitig, dass Umstellungen im Entsorgungswesen Zeit brauchen und sich langjährige Verhaltensmuster nur träge ändern. Wichtig: «Bei oder in die Unterflurcontainer darf kein Sperrgut entsorgt werden», sagt Weibel. Sperrgut kann künftig nur noch bei der Füllemann Transport AG an der Weierstrasse 1 entsorgt werden.

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