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STECKBORN: Theater, Tanz und Töne

Das Phönix-Theater vermittelt nicht nur Kultur, sondern fördert auch Kinder und Jugendliche. Die Finanzen präsentieren sich ausgeglichen. Das Pumpenhaus kommt jedoch langsam an seine Grenzen.
Margrith Pfister-Kübler
Vorstandsmitglied sowie Regisseur Jean Grädel und Theaterleiter Philippe Wacker während der Versammlung. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Vorstandsmitglied sowie Regisseur Jean Grädel und Theaterleiter Philippe Wacker während der Versammlung. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Margrith Pfister-Kübler

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

Mit dem neuen Programm für die Monate September bis Dezember setzt das Phönix-Theater Steckborn erneut ein starkes Statement und lässt finanzielle sowie bauliche Sorgen für kurze Zeit verstummen. Diese Botschaft vermittelte die Generalversammlung am Donnerstagabend im Foyer des Phönix-Theaters im Pumpenhaus. «Eine Generalversammlung ist eigentlich auch ein Theater, einfach mit Zahlen, Entwicklungen und Ideen», sagte Theaterleiter Philippe Wacker zur Begrüssung im Foyer mit nur einem knappen Dutzend von insgesamt 270 Mitgliedern.

Regisseur und Phönix-Theatervorstandsmitglied Jean Grädel blendete auf Events, wo man nur von «Pumpenvoll im Pumpenhaus» reden konnte. Wackers Jahresbericht zeigte auf, dass die kulturelle Relevanz und die hohe Dichte an Kulturschaffenden im Phönix überzeugend ist. Geboten wurden 35 Vorstellungen inklusive Stücke, die mehrfach gespielt wurden. Vertreten waren Musik, Literatur, Theater (12 Vorstellungen) und Tanz (16 Vorstellungen). Neun Vorstellungen waren dem jungen Publikum gewidmet, drei davon aus der Sparte Tanz, die anderen aus der Sparte Theater. «Erfreulich ist, dass das rege Interesse für den Vorleseabend nach wie vor anhält», meinte Wacker, und speziell wies er auf die Theater für Kinder und Jugendliche sowie das Schultheater hin. «Ein supertolles Erlebnis für die Jugendlichen und eine Investition in die Theaterzukunft», ergänzte er. Theaterpädagogin Eva Tobler aus Frauenfeld leiste hier Prägendes. Sie hat die Schulen ins Theater eingeladen. Die Schulen Steckborns und Umgebung nehmen diese Angebote gerne an. Das Bühnenfeeling wird von den Schülerinnen und Schülern mit Begeisterung angenommen.

Auch der Theaterkurs von Michelle Stahel zieht viele Kinder an. «Der Kurs wird weitergeführt und ist wie die Schultheatervorstellungen eine Investition in die Zukunft», so Wacker. Mit dieser Jugendarbeit und dem gewissen Etwas in der Vielfalt in der Programmgestaltung will das Phönix-Theater auch Konjunkturschwankungen entgegentreten und seinen Platz am Kulturplatz Thurgau behaupten. «Wir wollen in der Jugendarbeit und Nachwuchsförderung vorankommen und neue Projekte lancieren, auch die Plattform Thurgau – die Auftrittsmöglichkeit für junge Profis – wollen wir weiterführen», sagte Philippe Wacker.

In Abwesenheit wurde Eva Tobler, Kinder- und Jugendtheater, mit Lob und Applaus ausgezeichnet. Der Vorstand bedauert ihren Austritt, ihr Sitz konnte noch nicht besetzt werden. Sie wird aber weiterhin im Einsatz stehen für Junge.

Ausbauprojekt trotz schwieriger Finanzlage

Die räumliche Kapazitätsgrenze des Pumpenhauses ruft nach Lösungen. Ein junges Architektenteam werde kostenlos ein Ausbauprojekt ausarbeiten. «Wir haben extrem wenig Geld», klagte Wacker und sprudelte dann grossen Dank an alle, die das Phönix-Theater unterstützen.

Treuhänderin und Phönix-Vorstandsmitglied Silvia Janett legte die Jahresrechnung vor, die mit einem Verlust von 225 Franken schliesst, bei einem Vereinskapital von knapp 24000 Franken. Das Budget 2017/18 ist ausgeglichen. Silvia Janett lobte das Kostenbewusstsein der Verantwortlichen. Ohne Diskussion wurden alle Traktanden bewilligt. Der Programmausblick wurde mit Applaus belohnt und beim anschliessenden Schlummertrunk wurde ein positives Fazit gezogen.

Weitere Informationen unter: www.phoenix-theater.ch

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