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STECKBORN: Stürmischer Jahrmarkt

Das unfreundliche Wetter am Sonntag vertrieb einige Marktfahrer vom diesjährigen Martinimarkt. Doch gestern, als das Wetter besser war, kam wieder Stimmung auf, und die Leute genossen den Jahrmarkt.
Judith Meyer
Gestern waren aufgrund des besseren Wetters mehr Besucher am Jahrmarkt. (Bilder: Judith Meyer)

Gestern waren aufgrund des besseren Wetters mehr Besucher am Jahrmarkt. (Bilder: Judith Meyer)

Judith Meyer

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

Die Freude am jährlichen Steckborner Martinimarkt war schon Tage vorher im Städtli spürbar. Doch als dann am Sonntagmorgen die ersten Marktfahrer ihre Stände aufbauen wollten, regnete es und der Wind blies unfreundlich durch die Gasse.

Gegen Mittag hellte das Wetter auf und so kamen dann auch die Besucher. Hagel und Wind vertrieben jedoch gegen 16 Uhr die meisten wieder; nur noch wenige harrten am Jahrmarkt aus. Das merkten auch die Markttreibenden und einige schlossen ihren Stand früher oder bauten ihn noch gar vor dem geplanten Ende am Sonntagabend ab.

Der Montag gab sich wettertechnisch zwar freundlicher, dennoch fiel auf, dass viele Stände nicht mehr da waren und sich so der Markt dieses Jahr räumlich merklich verkürzte. Wo sonst die aufregenden Bars am Ende der Seestrasse standen, fand man gähnende Leere.

Lebhaftes Markttreiben bleibt aus

Auch als die Sonne am Montagmittag dann zu strahlen vermochte, lockte dies zwar einige nochmals an den Markt, die Stimmung war aber eher unaufgeregt, und ein lebhaftes Markttreiben blieb aus. «Es freut mich für die Händler, dass nun doch noch einige Leute rauskommen und das Wetter besser ist als am Sonntag», sagt Tamara Filiz aus Steckborn, die mit ihren beiden Söhnen Amon und Enes gemütlich über den Markt schlendert.

Da und dort begrüssen sich Bekannte, bleiben stehen, halten ein Schwätzchen, tauschen Neuigkeiten aus oder geniessen zusammen an einer ruhigen Ecke die feinen Spezialitäten des Martinimarktes.

Harassenstapeln wegen Wind abgebrochen

Eine Innovation waren sicherlich die Hot-Dogs mit Gebrauchshanf und die Hanf-Gemüsefladen. Aber auch Klassiker wie Bratwurst, Crêpes oder die klassische Zuckerwatte und gebrannten Mandeln lockten gleichermassen. Für Unterhaltung sorgten Autoscooter, Kinderkarussell und natürlich das Harassenstapeln, welches am Sonntag zeitweise wegen des starken Windes aus ­Sicherheitsgründen hat unterbrochen werden müssen.

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