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STECKBORN: Strasser und Spring springen für Spring ein

Nach zwölf Jahren gibt Evelyn Spring das Präsidium des Gemeinnützigen Frauenvereins ab. Zwei Frauen teilen sich künftig die Leitung des Vereins.
Die scheidende Präsidentin Evelyn Spring (2. v. l.), flankiert von den Nachfolgerinnen Susanne Spring und Vreni Strasser. Ganz rechts: die neue Kassierin Gudrun Bolis. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Die scheidende Präsidentin Evelyn Spring (2. v. l.), flankiert von den Nachfolgerinnen Susanne Spring und Vreni Strasser. Ganz rechts: die neue Kassierin Gudrun Bolis. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Die Statuten wollen es so: Nach zwölf Jahren als Präsidentin gibt Evelyn Spring ihr Amt an der Spitze des 1873 gegründeten Gemeinnützigen Frauenverein Steckborn ab. An der sehr gut besuchten Jahresversammlung am Mittwoch im katholischen Pfarreiheim wählten die Frauen Susanne Spring und Vreni Strasser in ein Co-Präsidium.

Evelyn Spring prägte den Verein als Präsidentin und zuvor schon als Vorstandsmitglied mit Herz und Engagement. Susanne Gräflein, die als Kassierin die Finanzen zusammenhielt, demissioniert nach sechs Jahren. Delegationen von benachbarten Frauenvereinen, Stadträtin Michaela Dähler und Kathrin Schlaginhaufen, Präsidentin des Thurgauer Dachverbands TGF, erwiesen den Macherinnen mit Charme und Führungsqualitäten die Ehre. «Auch im TGF hat Evelyn Spring ihre Meinung kundgetan und Mut bewiesen, Neues anzupacken», sagte Schlaginhaufen.

«Im Frauenverein lernt man, graue Tage rosarot zu färben, wird aufmerksam für das Schöne und das Liebevolle», sagte Evelyn Spring. Da eine Ehrenmitgliedschaft nicht ihr Ding ist, überreichten ihre Co-Nachfolgerinnen ihr das Zertifikat als «Botschafterin». Die Jahresgeschäfte verliefen zügig, alles wurde einstimmig genehmigt, auch die Jahresrechnung (siehe Kasten). Spring blickte auf viele Höhepunkte zurück. In ihrem letzten Vereinsjahr wurde die Einsatzleitung des Patientenfahrdienstes neu auf vier Personen verteilt. In rund 2000 Fahrten wurden die über hundert Fahrgäste 37000 Kilometer chauffiert. Beim Mahlzeitendienst kommt eine neue Essensbox zum Einsatz. 2017 wurden 2226 Mahlzeiten verteilt und 1790 Kilometer gefahren. Die Fahrspesen für den Mahlzeitendienst übernimmt die Steckborner Brockenstube. Auch die regelmässigen Besuche im Altersheim – mit Kuchen – gehören zum Programm. Der Gemeinnützige Frauenverein Steckborn bezahlt zudem die Hälfte der Ausbildungskosten für die Babysitter. Jugendtreffleiterin Katarina Pipa sagte: «Wir haben 7 neu ausgebildete Babysitter. Jetzt sind es 16 Babysitter, und alle haben regelmässig Einsätze».

Margrith Pfister-Kübler

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

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