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STECKBORN: Schiffländi: Erst Sandsäcke, dann Strandkörbe

Der Steckborner Quai soll schöner werden. Die Altstadt ebenfalls. Das plant eine vom Netzwerk Altstadt geführte Begleitgruppe. Viele Massnahmen werden mittel- oder langfristig greifen. Doch es soll auch sofort etwas geschehen – und das an Schiffländi und Quai.
Gudrun Enders
Regen, Regen, Regen: Sandsäcke schützen die Kioskwirtschaft «Schifflände» vor Wellenschlag. (Bild: Gudrun Enders)

Regen, Regen, Regen: Sandsäcke schützen die Kioskwirtschaft «Schifflände» vor Wellenschlag. (Bild: Gudrun Enders)

STECKBORN. Der Steckborner Quai soll schöner werden. Die Altstadt ebenfalls. Das plant eine vom Netzwerk Altstadt geführte Begleitgruppe. Viele Massnahmen werden mittel- oder langfristig greifen. Doch es soll auch sofort etwas geschehen – und das an Schiffländi und Quai. Ideen dazu haben vier Frauen entwickelt. Umsetzen werden sie diese Ideen, wenn der Pegel sinkt. Dann laden sie auch zu einem Fest ein.

Stadtrat von Ideen überzeugt

«Wir sind parat», sagt Petra Hoksbergen. Sie wurde von der Begleitgruppe als Medienverantwortliche bestimmt. Wem der Name bekannt vorkommt: Hoksbergen kandidierte bei einer «Blick»-Kampagne als achter Bundesrat. Nun hat sie sich mit Gabi Rominger, Barbara Küchler und Cornelia Bein Gedanken gemacht, wie sich Quai und Schiffländi innert kurzer Frist anziehender präsentieren. Ihre Ideen überzeugten, so dass der Stadtrat 5000 Franken für die Umsetzung genehmigte. Für das Geld wurden unter anderem vier Strandkörbe angeschafft. Die grössten bieten Platz für drei Personen. Momentan lagern sie noch im Werkhof.

Damit die Touristen künftig nicht von einem ungenutzten und damit zwangsläufig ungepflegt wirkenden «Leuen»-Gebäude begrüsst werden, sollen die Fenster mit Altstadtfotos verkleidet werden. «Die Druckerei Steckborn stellt uns die Aufnahmen zur Verfügung», sagt Hoksbergen. Vor dem ehemaligen Restaurant soll zudem eine besondere Sitzgelegenheit aufgestellt werden. «Die Bürgergemeinde spendiert eine alte Kirchenbank, die die Genossenschaft <Prima Job> aufarbeiten wird», sagt Hoksbergen. Statt die alten Bänke wegzuwerfen, könnten sich die vier Frauen vorstellen, sie für einen Wettbewerb zu vergeben. Dann würden die Bänke in der Altstadt individuell gestaltet mindestens einen Sommer lang als Ruhepol dienen.

Selfie mit Wahrzeichen

Ein alternativer Stadtplan mit Selfie-Stationen ist ebenfalls in Arbeit. Welcher Ortsunkundige ahnt, wenn er in Steckborn gerade aus dem Kursschiff steigt, dass sich der erste Schnappschuss mit dem Turmhof im Hintergrund anbietet? Für den Stadtplan wurde sogar das Steckborner Wappen umgestaltet. Die beiden gekreuzten Stäbe verwandeln sich darauf in zwei gekreuzte Selfie-Stangen. Letztere sollen an einem Stand verkauft werden. Danach können die Touristen losziehen und sich an 13 Stationen selbst fotografieren. Die Zahl 13 wurde mit Bedacht gewählt. «Im Jahr 1313 erhielt Steckborn das Marktrecht und wurde ein Städtchen», sagt Hoksbergen.

Missverständnisse klären

Hoksbergen hat Touristen beobachtet, die fassungslos auf die Brandlücke starrten und sich fragten, wieso hier historische Denkmäler abgerissen werden. Eine Plane am Bauzaun könnte Abhilfe schaffen, denkt Hoksbergen. Der Text darauf: «Wir danken den Feuerwehrleuten und Spendern.»

www.altstadt-steckborn.ch

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