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STECKBORN: Modernes Wohnen mit Historie

Die Bauarbeiten am Turmhof kommen gut voran. Davon konnten sich am Samstag Interessierte überzeugen, lud doch die Turmhofstiftung zur öffentlichen Besichtigung der Baustelle ein.
Christof Lampart
Stiftungsratsmitglied Sven Bradke (links) führt Interessierte durch die geschichtsträchtige Baustelle. (Bild: Donato Caspari)

Stiftungsratsmitglied Sven Bradke (links) führt Interessierte durch die geschichtsträchtige Baustelle. (Bild: Donato Caspari)

Christof Lampart

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

Dass ein mittelalterlicher Bau von diesem Ausmass umgebaut wird, ist sehr selten. Noch weniger oft können Laien mitverfolgen, welche Art von Eingriffe in die alte Bausubstanz nötig sind, um diese zum einen vor dem langfristigen Zerfall zu bewahren und sie zum anderen fit für die Zukunft zu machen. Dass diese Aufgabe beim Turmhof äusserst komplex ist – allen Steckbornern ist die lange Vorlaufzeit, welche das Projekt benötigte, bis die Renovation vonstatten gehen konnte, ein Begriff – verwundert keinen Einheimischen.

Und so kamen diese am Samstagvormittag zahlreich, um nachzusehen, wie die Arbeiten nicht nur am Turmhof, sondern auch am Pumpenhaus am See, am Kaufhaus und an der Alten Schmitte an der Seestrasse, der Remise und dem Lagerhaus im Hof vorangehen.

Ziemlich anspruchsvolle Platzverhältnisse

Es kamen aber auch Auswärtige, die sich die Gelegenheit, einen Blick auf die Baustelle werfen zu können, nicht entgehen lassen wollten. «Wenn im kommenden Mai alles fertig ist, ist die mittelalterliche Bausubstanz an vielen Orten nicht mehr sichtbar. Ich denke, dass es für viele Bau- und Geschichtsinteressierte interessant ist, einmal so direkt sehen zu können, wie in einem solch alten Gebäude renoviert werden muss, damit man nicht die alte Substanz zerstört», sagte die Archäologin Simone Benguerel vom kantonalen Amt für Archäologie. Baukommissionspräsident Max Arnold thematisierte in seiner Begrüssung vor rund 50 Gästen im Turmhof-Foyer die besonderen Schwierigkeiten, die sich beim Umbau alleine schon aus Platzgründen ergaben. «Wir mussten immer alles irgendwie zwischen den Räumen und im Hof verschieben, denn das Baumaterial konnten wir selbstverständlich weder auf dem See, noch auf der Seestrasse lagern.»

Dass sich beim Umbau allerlei Überraschungen ergeben hätten, sei wenig verwunderlich, doch habe jede Änderung grosse Auswirkungen auf den Bau an sich gehabt – denn die Finanzen sind nach wie vor knapp: «Wir liegen auf Kurs, haben aber nichts ‹spatzig›», so Arnold. Umso wichtiger sei es, dies betonten mehrere Vertreter der Stiftung, dass die Wohnungen bis kommenden Frühling erfolgreich vermietet werden könnten: «So eine Lage findet man selten. Direkt am See zu wohnen, ist doch ein Traum», rührte der Präsident der Stiftung Thurmhof, Alfred Muggli, die Werbetrommel.

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