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Steckborn ist gerüstet fürs Hochwasser

Heute wird ein höherer Steg von der Schiffsanlegestelle zur Seestrasse gebaut. Einige Hausbesitzer haben bereits Backsteine bereitgestellt, damit sie im Ernstfall Türen und Fenster zumauern können. Sandsäcke sind an der Uferpromenade aufgeschichtet.
Ida Sandl
Etwa 80 Sandsäcke haben die Bauamtsmitarbeiter an der Uferpromenade aufgeschichtet. (Bild: Gudrun Enders)

Etwa 80 Sandsäcke haben die Bauamtsmitarbeiter an der Uferpromenade aufgeschichtet. (Bild: Gudrun Enders)

STECKBORN. 20 Zentimeter Zeit haben die Steckborner noch. Jetzt steht der Pegel des Untersees bei der Marke 3,965 – noch 20 Zentimeter und es gibt Hochwasser. Nächste Woche soll der Regen zwar nachlassen, sagt der Steckborner Stadtpräsident Roger Forrer. Doch das ist noch keine Entwarnung. Selbst bei günstiger Prognose rechnet Forrer damit, dass der Pegel die nächsten Tage steigt, dann stagniert, bevor er langsam wieder sinkt. Aber: Ein oder zwei Tage intensiver Regen und alles ist wieder anders.

Sandsäcke gegen Wellen

Steckborn rüstet sich deshalb, so gut es geht. An der Uferpromenade haben die Bauamts-Mitarbeiter bereits Sandsäcke aufgeschichtet. Etwa 80 Stück. Die Sandsäcke sollen die Häuser an der Seestrasse vor den Wellen schützen, damit die nicht an ihre Fassaden klatschen. Einige Paletten Sandsäcke hat die Stadt noch auf Vorrat. Sie würde sie im Ernstfall Hausbesitzern zur Verfügung stellen, die ihre Türen und Fenster nicht zumauern wollen.

In Steckborn stehen um die 15 Häuser so nahe am Wasser, dass solche drastischen Massnahmen notwendig sind. Die Stadt hat die Hausbesitzer darauf hingewiesen, dass sie rechtzeitig Vorbereitungen treffen sollen. Vor einigen Häusern hat Forrer auch bereits aufgeschichtete Backsteine gesehen. Bereit zum Mauern.

Trockenen Fusses zur Seestrasse

Heute legen die Mitarbeiter des Bauamtes einen neuen Steg ab der Schiffsanlegestelle an. Er wird etwa einen halben Meter höher sein als der jetzige. Damit die Schiffspassagiere – selbst bei Hochwasser – trockenen Fusses zur Seestrasse laufen können. Forrer sagt, es sei einfacher, so etwas während der regulären Arbeitszeit zu machen, «statt eine Hauruck-Aktion am Sonntag».

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