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STECKBORN: Grossstadt aus Kinderperspektive

Am Wochenende lud das Phönix-Theater zum vierten Bewegungsworkshop ein. In diesem Rahmen zeigten dreizehn Kinder ihre Vorstellungen über das Leben in einer Metropole.
Judith Meyer
Die Bewohner der Stadt: Im Stück ging es auch um das Thema Umweltverschmutzung. (Bilder: Judith Meyer)

Die Bewohner der Stadt: Im Stück ging es auch um das Thema Umweltverschmutzung. (Bilder: Judith Meyer)

Judith Meyer

unterseerhein

@thurgauerzeitung.ch

Wie stellen sich Kinder den Alltag in einer Grossstadt vor? Was läuft in den Strassen und Gassen? Wer lebt und arbeitet dort? Darüber haben sich dreizehn Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren Gedanken gemacht. Im Rahmen der Vorstellung «Grossstadttheater» nahmen sie das Publikum im Phönix-Theater in Steckborn mit auf eine Gedankenreise.

Der vierte Bewegungstheater-Workshop der Moveo-Gruppe für Bewegungstheater Steckborn startete bereits im November unter der Leitung von Regisseurin Nathalie Portmann und Choreografin Michelle Stahel. Dreizehn Proben fanden statt. Die Ideen zu den Rollen und Dialogen stammten allesamt aus der Fantasie der Kinder. «Diesen künstlerischen Fluss miterleben zu können, war schön», sagte Portmann.

Ganoven, Polizisten und der «Freund der Stadt»

Das Abenteuer in den Strassenschluchten begann mit einer bunt durchmischten, hastenden Menschenmenge, aus der sich dreizehn Menschen dem Publikum im Vorbeigehen vorstellten. Vom Strassenwischer über die Bürgermeisterin, den beiden Ganoven, der Polizistin und schliesslich dem «Freund der Stadt» gaben sich ein Stelldichein vor dem Rathaus. Dort wurde die berühmte Sängerin «Great» erwartet.

Drei Schülerinnen erhielten ein Glücksschweinchen, das als Maskottchen der Stadt dienen sollte. Den zwei frustrierten Ganoven gefiel das aber nicht und sie versuchten das Schwein zu stehlen, um es grün anzusprayen. Aber ein aufmerksamer Bub, der alleine in der Stadt lebte, belauschte sie und gab der Stadtdetektivin als «Freund der Stadt» einen Hinweis zur Missetat. Zwischen den Dialogen wurden die Bühnenbilder auf einfachste Art verändert – nämlich durch simples Drehen. Der Polizeiposten wurde in Nullkommanichts zum Gefängnis und das Rathaus zur Wohnung der Bürgermeisterin. Zudem gab es Tanz- und Gesangseinlagen.

«Dass wir hier Gast im Phönix-Theater sein durften, war ein tolles Erlebnis», sagt Michelle Stahel. Auf diese Weise sei es möglich, Talente und den Nachwuchs fürs Theater vor Ort zu fördern. Der Erfolg gab ihnen recht – der Applaus für die Kinder wollte nach der Vorstellung nicht mehr aufhören.

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