STECKBORN: Ein Fest im neuen Glanz

Die Innenrenovation der evangelische Kirche Steckborn ist abgeschlossen. Das wird am Palmsonntag, 20. März, gefeiert.

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Ein Blick in die renovierte Kirche. (Bild: pd)

Ein Blick in die renovierte Kirche. (Bild: pd)

STECKBORN. Die Kirche ist wieder geöffnet. Zum Abschluss der Innenrenovation laden Kirchenvorsteherschaft und Baukommission die Bevölkerung am Palmsonntag zu einem Fest ein. Um 9.45 Uhr wird der Gottesdienst vom Chor der Kirchgemeinde, dem Kammerorchester und Kirchenmusiker Martin Schweingruber musikalisch gestaltet. Das Pfarrehepaar Gäumann hält eine Dialogpredigt über «Die Kirche als Geschenk von Generation zu Generation». Grussworte werden Baukommissionspräsident Armin Hausmann, Stadtpräsident Roger Forrer und Denkmalpfleger Ruedi Elser sprechen. Es moderiert Carsten Niebergall. Parallel zum Gottesdienst wird eine Kinderhüeti im Saal des Kirchgemeindehauses angeboten.

Zusammensitzen und feiern

Nach dem Gottesdienst werden ein Apéro, Bündner Gerstensuppe, Kaffee und Kuchen offeriert. Bei schönem Wetter sitzen die Gäste vor der Kirche beisammen; bei schlechtem Wetter gibt die Primarschule Gastrecht im Pavillon «Hub blau». Während des Apéros und des Essens wird ein Film von Koni Füllemann über die Kirchenrenovation von 1968 im Saal des Kirchgemeindehauses gezeigt. Bei schlechtem Wetter ist der Film im Singsaal des Primarschulhauses Hub zu sehen.

Viele technische Neuerungen

Die Innenrenovation dauerte länger als geplant, weil der Zustand der Stuckdecke schlechter war als erwartet. Zudem wurden Elektrik und Gebäudetechnik modernisiert. Die bestehende Elektroheizung ist ebenfalls repariert, und die Sitzbänke werden neu via Infrarot beheizt. Die Heizungssteuerung wurde in ein Gebäudeleitsystem integriert. Dieses System regelt die Temperatur, aber auch die Akustik und die Glocken. Ein grosser Vorhang auf der Empore, zwei mobile Akustikwände sowie neue Sitzpolster verringern die Nachhallzeit. Die Kronleuchter zeigten Alterserscheinungen und wurden durch moderne Ringleuchten ersetzt.

Hinter dem Chorbogen versteckt hängt nun eine grosse Rückprojektionsleinwand, die heruntergefahren werden kann. Die Projektion erfolgt von hinten über einen Standardbeamer, der unterhalb vom Wandteppich positioniert und in einem Schrank versorgt ist. (red.)