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STATISTIK: Im Thurgau gibt es immer mehr Rentner

Die Zahl der älteren Menschen nimmt gemäss den aktuellen ­Bevölkerungsszenarien in den nächsten Jahrzehnten in allen Bezirken markant zu.

Für den Thurgau liegen zum zweiten Mal kantonale Bevölkerungsszenarien vor, die auch für Teilgebiete wie beispielsweise Bezirke verfügbar sind. Gerechnet wurden zwei Szenarien. Das Szenario «Mittlere Zuwanderung» geht im Wesentlichen von einer Einwanderung wie im Schnitt der vergangenen zehn Jahre aus. Das zweite Szenario geht von einer schwächeren Einwanderung aus.

Gemäss beiden Szenarien wächst die Bevölkerung in den nächsten zwanzig Jahren weiter, aber nicht mehr so stark wie in den vergangenen Jahren. Im Szenario «Mittlere Zuwanderung» werden im Jahr 2035 rund 329000 Menschen im Thurgau leben, im Szenario «Schwächere Zuwanderung» sind es 313000 Menschen, wie die kantonale Statistikdienststelle mitteilt. 2016 waren es 270000 Thurgauer.

Bald ist jeder Vierte über 65 Jahre alt

Das Bevölkerungswachstum wird nicht alle Altersklassen im gleichen Ausmass betreffen. Vor allem die Zahl älterer Menschen wird stark zunehmen. Gemäss beiden Szenarien ist in zwanzig Jahren jeder vierte Einwohner über 65 Jahre alt, heute sind es 17 Prozent der Bevölkerung. Dies hängt mit den geburtenstarken Jahrgängen zusammen, die in den nächsten Jahrzehnten das Rentenalter erreichen. Eine vergleichsweise tiefe Geburtenrate und steigende Lebenserwartung tragen ebenfalls dazu bei.

In allen Bezirken wird sich die Altersstruktur deutlich nach oben verschieben, am ausgeprägtesten in den Bezirken Münchwilen und Weinfelden. Im Bezirk Münchwilen werden gemäss beiden Szenarien im Jahr 2035 fast doppelt so viele Über-65-Jährige leben wie heute. Auch im Bezirk Weinfelden wird die Zunahme vergleichsweise deutlich sein.

Auf dem Arbeitsmarkt dürfte insbesondere die nur moderate Zunahme von Personen im erwerbsfähigen Alter deutlich zu spüren sein. Die Jüngeren im Erwerbsalter (20- bis 39-Jährige) nehmen weniger stark zu als die Älteren (40- bis 64-Jährige). Gemäss dem Szenario «Schwächere Zuwanderung» gibt es in zwanzig Jahren weniger 20- bis 39-jährige Thurgauer als heute. (lsf)

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