Stadträtin Thorner zu Gast bei CH

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Frauenfeld Was sonst dem Gemeinderat vorbehalten bleibt, ­ermöglichte Chrampfe & Hirne (CH) anlässlich ihrer dritten Quartalszusammenkunft in diesem Jahr: Fragen direkt an die Stadtregierung zu stellen. Im Zentrum des jüngsten Anlasses stand das Departement Gesellschaft und Integration von SP-Stadträtin Christa Thorner. Sie erklärte zunächst Ziele und Strategien in ihrem Departement: Präventionsarbeit im Vorschulbereich und Koordination mit der Primarschulgemeinde, Begleitung und Einrichtungen für psychisch kranke und suchtmittelabhängige Personen, Jugendarbeit sowie berufliche Integration. Es zeigte sich eine überraschende Zahl und Breite von kommunalen und privaten Aktivitäten im sozialen Bereich.

Anders als dies im Gemeinderat Modus ist, konnten die Anwesenden beliebig oft nachfragen und ein diskutiertes Thema ausweiten. Dabei mussten sie zur Kenntnis nehmen, dass die Zusammenarbeit mit den kantonalen Verwaltungsstellen nicht immer zur Zufriedenheit der grossen Gemeinden funktioniert. Diese – und damit auch die Stadt Frauenfeld – sehen sich verstärkt mit Problemen von Ratsuchenden konfrontiert und haben einige Anliegen, die vom Kanton nicht erfüllt werden. Offen blieb, ob die den Sozialbereich betreffenden Massnahmen des jüngsten kantonalen Sparpakets nicht kontraproduktiv wirken werden. Hier könnten sich für CH politische Vorstösse aufdrängen. (red)