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Stadt steckt Vermächtnis ins Redinghaus

Ein Einwohner hat der Stadt 20000 Franken vererbt. Das Geld muss dem testamentarischen Willen entsprechend für das Stadtbild oder historische Bauten verwendet werden. Der Stadtrat plant es für die Redinghaus-Sanierung ein.

Ende Januar teilte das Grundbuchamt und Notariat Frauenfeld mit, dass die Stadt aus dem Vermächtnis von Roger Gonzenbach, Jahrgang 1924, wohnhaft gewesen in Frauenfeld, gestorben am 8. Januar, mit 20000 Franken begünstigt wurde. Sein Vermächtnis ist mit der Auflage verbunden, das Geld für das Stadtbild oder historische Bauten zu verwenden. Deshalb hat der Stadtrat beschlossen, die Summe für die Sanierung und Renovation des Haus Redings zu verwenden.

Bei der Liegenschaft an der Zürcherstrasse 180 stehen heuer umfangreiche Fassadensanierungen an. Die letzte Fassadenrenovation erfolgte im Jahre 1972, teilt der Stadtrat mit. Das Projekt ist momentan in Erarbeitung. Das Haus Reding und damit die Bezeichnung Redinghaus geht auf die Reding von Biberegg zurück, die von 1628 bis 1798 das Amt des thurgauischen Landschreibers versahen. Sie liessen das Gebäude 1771 anstelle der abgebrannten Kanzlei neu errichten. Von 1807 bis 1867, dem Jahr der Fertigstellung des Regierungsgebäudes, war das Redinghaus Sitz der kantonalen Regierung. Am 3. Januar 1868 ging das stattliche Barockhaus an den Eisenhändler J. Conrad Keller über, dessen Nachfahren das Eisenwarengeschäft bis ins Jahr 1981 führten. Letzte Eigentümerin war die Paul Keller & Co. AG, welche Carl Ritzi gehörte. Aus dem Nachlass von Carl Ritzi wurde die Stadt Frauenfeld mit dem Haus Reding begünstigt, welches am 19. Oktober 2006 als Schenkung ins Eigentum der Stadt überging. Das Redinghaus ist von nationaler Bedeutung und steht seit 1974 unter Bundesschutz. Die Fassade und die oberen Stockwerke des Gebäudes sind in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Lediglich das Erdgeschoss wurde jeweils den Bedürfnissen der Nutzer angepasst. (red)

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