Stabsübergabe bei Alzheimer Thurgau

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Susanne Brunschweiler übergibt das Präsidium von Alzheimer Thurgau an Daniel Wittwer. (Bild: Christoph Heer)

Susanne Brunschweiler übergibt das Präsidium von Alzheimer Thurgau an Daniel Wittwer. (Bild: Christoph Heer)

Versammlung Sechs Jahre lang hielt sie die Zügel von Alzheimer Thurgau in der Hand, delegierte, informierte, arbeitete gewissenhaft und wusste, auf ein funktionierendes Team im Hintergrund zählen zu können. Susanne Brunschweiler tritt mit einem guten Gefühl als Präsidentin der Non-Profit-Organisation – mit aktuell 428 Mitgliedern – zurück. «Wenn man mit derart vielen Fachleuten, motivierten Vorstandsmitgliedern und vielen weiteren wichtigen Menschen zusammenarbeiten darf, dann darf man auch dankbar sein für die intensiven, aber schönen Jahre.» Sie wisse auch, dass sie ihren Platz einem geeigneten Nachfolger übergebe.

Die 22. ordentliche Jahresversammlung am Donnerstagabend in Weinfelden war ihre sechste und letzte. Sie übergibt das Zepter an Daniel Wittwer aus Romanshorn. Er wurde von den 36 Stimmberechtigten einstimmig als neues Vorstandsmitglied und neuer Präsident gewählt. Aus dem Vorstand zurück traten Toni Loser und Ursula Siegenthaler. Rita Leuch aus Ermatingen nimmt neu Einsitz im Gremium. Eine weitere Rochade gibt es auf der Geschäftsstelle, die ab 1. Mai am Bankplatz 5 in Frauenfeld Platz gefunden hat. Per 30. Juni tritt die amtierende Geschäftsstellenleiterin Agnes Hunziker-Specker zurück; Sophie Fritsche übernimmt als neue Leiterin der Geschäftsstelle.

Grosse Verpflichtung mit neuem Leistungsauftrag

Nachdem das Geriatrie- und Demenzkonzept alle wichtigen Instanzen- und Behördendurchläufe bestanden hatte, ging es an dessen Umsetzung. Der Regierungsrat hat es im März vergangenen Jahres genehmigt und im Dezember lag bereits der Leistungsauftrag vor. Dieser beinhaltet unter anderem eine Zusammenarbeit mit Pro Senectute Thurgau. «Diese Zusammenarbeit bedeutet hauptsächlich die Organisation von gemeinsam geführten Anlaufstellen in acht Regionen des Kantons Thurgau», sagte Susanne Brunschweiler. Es gehe in erster Linie darum, Angehörige und Betroffene zu beraten und an geeignete Stellen weiterzuleiten. Alzheimer Thurgau betritt somit neue Wege. Brunschweiler betont, dass der Leistungsauftrag eine grosse Verpflichtung gegenüber dem Auftraggeber und der Thurgauer Bevölkerung mit sich bringe, die nicht mehr ehrenamtlich bewältigt werden könne. (che)