Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

ST. MARGARETHEN: Sturm auf das Bijou

Der Erweiterungsbau beim Schulzentrum Kastanienhof ist eingeweiht. Diese Woche startet der Unterricht.
Die Primarschüler stürmen als Piraten verkleidet ihr neues Schulhaus in St. Margarethen. (Bild: Christoph Heer)

Die Primarschüler stürmen als Piraten verkleidet ihr neues Schulhaus in St. Margarethen. (Bild: Christoph Heer)

«Freude herrscht!» Die ersten Worte von Schulleiter Stefan Muff sagen schon alles über die grosse Freude am Einweihungsfest des Erweiterungsbaus beim Schulzentrum Kastanienhof. Nach einer Bauzeit von 16 Monaten konnte am Samstagmorgen das neue Gebäude eingeweiht werden. Mit diversen Ansprachen und kurzen Führungen durch die Räumlichkeiten konnten sich die ersten rund 60 geladenen Gäste ein Bild vom neuen Bijou machen.

«Dieses Projekt verlangte viel von unserer Baukommission ab. In 37 Sitzungen, was ungefähr 100 Stunden gleichkommt, behandelten wir Probleme, suchten Lösungsansätze und trieben uns gegenseitig motiviert nach vorne.» Nebst Stefan Muff als Baukommissionspräsident waren Roman Ramsperger, Sonja Gnehm, Roland Wegmüller, Thomas Wyser und Eva Engeli mit im Gremium.

Erstes Minergie-A- Schulhaus im Thurgau

Nachdem im November 2014 der Münchwiler Souverän Ja zum Baukredit von 5,9 Millionen Franken gesagt hatte, machten sich im vergangenen Februar rund 60 Handwerksbetriebe an die Arbeit. Der Zeitplan konnte eingehalten werden, die sechzehnmonatige Bauzeit verlief unfallfrei und auch die Kosten konnten eingehalten werden. Sechs neue Klassenzimmer, drei Gruppenräume, diverse Nebenzimmer und eine grosszügige Aula – mit Platz für 140 Personen – werden langfristig den Schulstandort St. Margarethen sichern. Architekt Peter Dransfeld betonte, dass der Kastanienhof das erste in Minergie-A-Zertifikation gehaltene Schulhaus im Thurgau ist. «Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach liefert pro Jahr eine Energie von 65000 Kilowattstunden – doppelt so viel, wie der Neubau selbst benötigt.» Diese Woche finden die ersten Unterrichtsstunden statt.

Christoph Heer

hinterthurgau

@thurgauerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.