St. Galler Staatspersonal geht auf die Strasse

Die St. Galler Staatsangestellten wehren sich: Das «erzwungene» zusätzliche Sparpaket soll nicht auf ihrem Buckel umgesetzt werden.

Regula Weik
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ST. GALLEN. Die St. Galler Staatsangestellten werden 2013 weniger Geld auf ihrem Lohnkonto haben (Text oben). Die Gehaltskürzung wurde bereits im Sommer bekanntgegeben; gestern hat die St. Galler Regierung sie an der Medienkonferenz zum Staatsvoranschlag 2013 bestätigt und konkretisiert. Postwendend melden sich die Personalverbände und die Gewerkschaften. Sie protestieren dagegen, dass das Personal «für eine verfehlte Finanz- und Steuerpolitik» bluten muss. Die Einkommenseinbusse für das nächste Jahr gehe über die Lohnkürzung hinaus; so würden – aus demographischen Gründen – auch die Pensionskassenbeiträge erhöht. Die Staatsangestellten hätten daher im kommenden Jahr «zwischen 2 und 2,5 Prozent» weniger Lohn im Portemonnaie, halten Verbände und Gewerkschaften fest. Und sie fahren fort: «Seit nunmehr 15 Jahren treffen die Sparanstrengungen des Kantonsparlaments regelmässig das Personal.» Die Stellen seien trotz zusätzlicher Aufgaben nicht aufgestockt worden, die Löhne real nicht gestiegen. Das Staatspersonal geht deshalb am Donnerstag, 15. November, in der Stadt St. Gallen auf die Strasse.