St. Galler Gemeinden auf Fusionskurs

Die St. Galler Gemeinden Wattwil, Krinau, Eschenbach, St. Gallenkappel und Goldingen sind alle auf klarem Fusionskurs, wie die gestrigen Abstimmungsergebnisse zeigen.

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Die St. Galler Gemeinden Wattwil, Krinau, Eschenbach, St. Gallenkappel und Goldingen sind alle auf klarem Fusionskurs, wie die gestrigen Abstimmungsergebnisse zeigen.

Zweimal «Ja, ich will…»

Die eigentliche Vereinigungsabstimmung von Wattwil und Krinau findet zwar erst im April 2012 statt, seit gestern aber ist klar: Das Stimmvolk der beiden Gemeinden gibt den Behörden mit einem deutlichen Ja grünes Licht für die Vorbereitung zur Vereinigung. In Krinau wurden 83,5 Prozent Ja-Stimmen gezählt – die Stimmbeteiligung betrug 61,7 Prozent. Gemeindepräsident Madlen Früh wertete die Nein-Stimmen eher als Signal für den Erhalt der Eigenständigkeit denn als Abneigung zum Partner Wattwil. In Wattwil fiel die Zustimmung mit 87 Prozent noch deutlicher aus – die Stimmbeteiligung lag mit 21,1 Prozent aber tief.

Aus sechs mach zwei

Das Stimmvolk hat die beiden Gemeindefusionen in der Region Gaster und See am Sonntag deutlich angenommen. Damit ist es den Empfehlungen von Kanton und Gemeindebehörden gefolgt. Die beiden neuen Gemeinden heissen Eschenbach und Gommiswald.

Überraschend deutlich ist das Resultat der Eschenbach-Fusion. Viel deutlicher, als man das nach der hart geführten Auseinandersetzung hätte erwarten dürfen. So sagt Goldingen mit 64,2 Prozent, St. Gallenkappel mit 67,2 Prozent und Eschenbach sogar mit 69,3 Prozent ja zum Gemeindezusammenschluss auf 2013. Die Inkorporation der Schulgemeinde Esgo wurde sogar mit 70 Prozent Ja gutgeheissen.

Genau so deutlich fiel das Resultat bei der Gommiswald-Fusion aus. Ernetschwil sagt mit 63 Prozent, Rieden mit 65 Prozent und Gommiswald sogar mit 75 Prozent ja zur Fusion. (red.)

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