St. Gallen fordert Zuweisungsstop

ST. GALLEN. Bis zu 80 Asylsuchende reisen derzeit jeden Tag über die Grenze im Rheintal in den Kanton St. Gallen ein. Da das Empfangs- und Verfahrenszentrum des Bundes in Altstätten übervoll ist, springen der Kanton und die Gemeinden mit Notunterkünften in die Bresche. Der Kanton St.

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ST. GALLEN. Bis zu 80 Asylsuchende reisen derzeit jeden Tag über die Grenze im Rheintal in den Kanton St. Gallen ein. Da das Empfangs- und Verfahrenszentrum des Bundes in Altstätten übervoll ist, springen der Kanton und die Gemeinden mit Notunterkünften in die Bresche. Der Kanton St. Gallen fordert nun im Gegenzug einen Zuweisungsstop für Asylsuchende. «Wir verlangen, dass der Bund die von uns <notfallmässig> aufgenommenen Flüchtlinge dem offiziellen Verteilschlüssel für Asylsuchende anrechnet», sagt René Hungerbühler, stellvertretender Leiter des kantonalen Migrationsamts. (rw)