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Spital Thurgau schreibt schwarze Zahlen

MÜNSTERLINGEN. Die Spital Thurgau AG hat im Geschäftsjahr 2008 einen Gewinn von knapp 1,5 Millionen Franken erzielt. Im Vorjahr waren es noch 5,6 Millionen Franken. Eine «moderate, bescheidene» Tariferhöhung sei erforderlich.
Arzt auf Visite in Spital (Archiv) (Symbolbild: Keystone)

Arzt auf Visite in Spital (Archiv) (Symbolbild: Keystone)

Das sagte der Geschäftsführer Marc Kohler am Donnerstag vor den Medien.

Insgesamt wurden in den beiden Akutspitälern sowie in der psychiatrischen Klinik und der Rehabilitationsklinik 25392 Patienten stationär versorgt. Das entspricht einer Zunahme von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Knapp ein Drittel der Gesamteinnahmen
von rund 352 Millionen Franken stammen aus dem Kantonsbeitrag.


Er sei sehr zufrieden mit dem Abschluss, betonte Marc Kohler. Seit sechs Jahren seien die Tarife nicht angestiegen und trotz laufend höherer Kosten habe die Spital Thurgau AG erneut schwarze Zahlen geschrieben. «Wir gehören zu den Musterknaben innerhalb einer schwierigen Branche,» sagte Kohler.

Nicht am Patienten sparen
Doch die Steigerungen im Bereich der Effizienz und Optimierung von Abläufen seien nun ausgereizt. Das hohe medizinische Niveau
könne nur mit Tariferhöhungen gehalten werden. Man dürfe nicht nur die Kosten im Blick haben, sondern auch die Qualität und das
Angebot. «Wir haben nie am Patienten gespart,» sagte der Geschäftsführer.

So sind 2008 insgesamt 71 neue Arbeitsplätze für Pflegekräfte, Ärzte und Medizintechniker entstanden. Ausserdem hat die Spital Thurgau AG eine neue Spitalapotheke am Kantonsspital Münsterlingen und einen Neubau für Notfall und Intensivstation im Kantonsspital Frauenfeld gebaut.

Vorsorgen für die Zukunft
Mit Blick auf die ab 2012 geltende neue Spitalfinanzierung mache sich die Spital Thurgau AG fit für die Zukunft. Dazu gehören etwa mehr ambulante und spezielle Angebote wie invasive Kardiologie, Schlafmedizin, Hirnschlag- oder Blasenzentrum, die auch für ausserkantonale Patienten interessant sind. (sda)

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