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Spital Thurgau AG 2010 mit Gewinn von 2,728 Millionen Franken

MÜNSTERLINGEN. Die Spital Thurgau AG hat im letzten Jahr bei einem Gesamtaufwand von gut 384 Millionen einen Gewinn von 2,728 Millionen Franken erzielt, wie Geschäftsführer Marc Kohler am Montag in Münsterlingen informierte. Das Unternehmen plant gegenwärtig grosse Bauvorhaben.
Marc Kohler, Geschäftsführer der Spital Thurgau AG, präsentiert erfreuliche Zahlen. (Bild: Reto Martin)

Marc Kohler, Geschäftsführer der Spital Thurgau AG, präsentiert erfreuliche Zahlen. (Bild: Reto Martin)

Kohler sprach vor den Medien von einem «guten» Jahr. 2010 wurden in den Spitälern und Kliniken der Spital Thurgau AG 27'753 Patienten und Patientinnen stationär behandelt; das sind 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die stationären Pflegetage erhöhten sich lediglich um 0,3 Prozent, deshalb sank die mittlere Aufenthaltsdauer erneut.

Bei Fallpauschalen vieles unklar
Sie liegt momentan bei 7,1 Tagen, wie Kohler ausführte, und somit fast auf dem nach der Einführung der neuen Spitalfinanzierung und damit verbundenen Marktöffnung erwarteten Wert. Die Spital Thurgau AG sei gut vorbereitet, sagte der CEO. Dies, obschon wesentliche Elemente in Bezug etwa auf die Fallpauschalen noch unklar seien.

Mehr als alle anderen Rechnungsposten steigen bei der Spital Thurgau AG die Materialkosten (Medikamente, Implantate, Geräte): Im Jahr 2010 um nahezu zehn Prozent, wie Finanzchef Peter Heri erklärte. Dieser Tendenz sei die Spital Thurgau AG ausgeliefert, genauso wie andere Dienstleister im Schweizer Gesundheitswesen. Die Personalkosten stiegen im vergangenen Jahr moderat. Insgesamt wurden 2010 ein Dutzend neue Stellen geschaffen bei der Spital Thurgau AG, das waren deutlich weniger als in den Jahren zuvor.

Infrastruktur ausbauen
In den kommenden Jahren will die Spital Thurgau AG bei den beiden Akutspitälern in Münsterlingen und Frauenfeld Ergänzungs- und Neubauten realisieren. Die Vorhaben sollen noch in diesem Jahr dem Regierungsrat und dem Thurgauer Grossen Rat zugeleitet werden.

Es gehe dabei um Investition in der Grössenordnung von insgesamt mehreren hundert Millionen Franken, antwortete Geschäftsführer Marc Kohler auf eine entsprechende Frage eines Journalisten. (SDA-ATS/wd/gn)

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