Spiel und Spass in der Fabrik

FRAUENFELD. Schönes Wetter, viel freie Zeit über die Festtage, sowie spiel- und bewegungsfreudige Kinder bescherten der Fabrikhalle in Frauenfeld am Familiensonntag eine Menge Besucher. Jung und Alt waren vom Angebot begeistert.

Andreas Taverner
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Alina und Rimon Forrer sowie Rian und Claudia Landert mögen es, neue Geräte auszuprobieren. (Bild: ANDREAS TAVERNER CH-8555MUELLHEI)

Alina und Rimon Forrer sowie Rian und Claudia Landert mögen es, neue Geräte auszuprobieren. (Bild: ANDREAS TAVERNER CH-8555MUELLHEI)

Sonntagnachmittag kurz vor 13 Uhr. Die Kinder drängeln vor dem Eingang zur Fabrikhalle. Ihr Ziel ist es, schnellstmöglich in die Turnfabrik hineinzukommen, in der heute der Family Sunday stattfindet. Dort erwartet sie Spiel und Spass – und sogar Herumrennen ist heute in der Halle ausnahmsweise erlaubt. Die Patchworkfamilie, bestehend aus der zwölfjährigen Alina Forrer, ihrem drei Jahre jüngeren Bruder Rimon Forrer, dem zweijährigen Rian Landert und Claudia Landert (32), alle aus Wilen bei Wil, besuchen die Turnfabrik, weil es «super Spass macht», wie beide Kinder meinen. Alina findet: «Bei schönem Wetter hat es weniger Leute, und ausserdem ist Sport gesund.» Sie findet es cool, neue Geräte auszuprobieren. Für Claudia Landert ist wichtig, dass sich die Kinder austoben können. «Ansonsten wird die Wohnung zur Turnhalle», erklärt sie. Die gut einjährige Elektra Jakl, ihr vierjähriger Bruder Sirius sowie ihre Eltern Jennifer (38) und Stefan (40), alle aus Rickenbach, sind hier, um zu turnen. Jennifer schätzt die geschützte Umgebung. «Hier können sie alles ausprobieren, und ausserdem sind wir nicht nur wegen den Kindern da.» Daniel (42) und Nadja Senn (41), mit ihren drei- und fünfjährigen Kindern Janik und Florina, sind aus Frauenfeld. Nadia kommt gerne hierher. «Unter der Woche sind die Kinder im Kindergarten, und ausserdem arbeite ich heute in der Turnfabrik», sagt sie. Florina ist gerne mit dem Bruder hier. Sie schätze besonders die Stempel, sagt sie, und präsentiert stolz ihren Arm, auf dem mehrere Stempel zu sehen sind. Ihr Vater meint: «Wäre ich nicht mitgegangen, wäre ich nun alleine zu Hause.» Janik findet vor allem am Turm grossen Gefallen, und dies aus einem speziellen Grund: Weil er sich dahinter gut verstecken könne, sagt er. Auch das grosse Trampolin gehört zu seinen bevorzugten Geräten. Hugo Brüschweiler (40) aus Zihlschlacht ist mit seinen drei Kindern Anna (6), Timo (9) und Ben (11) in der Halle. Er erfüllt damit einem langersehnten Wunsch seiner Kinder. «Da alle Kinder in der Jugi sind, haben sie von einen Freund von der Turnfabrik und ihren Möglichkeiten erfahren.» Anna findet die Ringe «lässig»: «Sie sind prima, um zu schaukeln», findet sie. Timo gefällt die Reckstange: «An ihr kann ich den Salto rückwärts machen», verkündet er stolz. Ausserdem möge er die lange Bahn, weil er an deren Schluss mit voller Wucht in den Schaumstoff springen könne, sagt er.

Janick, Nadia, Florina und Daniel Senn aus Frauenfeld schätzen das breite Angebot in der Halle. (Bild: ANDREAS TAVERNER CH-8555MUELLHEI)

Janick, Nadia, Florina und Daniel Senn aus Frauenfeld schätzen das breite Angebot in der Halle. (Bild: ANDREAS TAVERNER CH-8555MUELLHEI)

Hugo, Anna, Timo und Ben Brüschweiler sind auf Empfehlung anderer Kinder aus der Jugi hier. (Bild: ANDREAS TAVERNER CH-8555MUELLHEI)

Hugo, Anna, Timo und Ben Brüschweiler sind auf Empfehlung anderer Kinder aus der Jugi hier. (Bild: ANDREAS TAVERNER CH-8555MUELLHEI)

Rony Wellauer und sein Sohn Oliver Wellauer stehen vor einer der Maschinen der H. Wellauer AG. (Bild: pd)

Rony Wellauer und sein Sohn Oliver Wellauer stehen vor einer der Maschinen der H. Wellauer AG. (Bild: pd)

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