Spekulationen um Peter Hinders Abgang

WEINFELDEN. Der überraschende Abgang Peter Hinders als Chef der Thurgauer Kantonalbank führt zu unterschiedlichen Gerüchten. Nachdem die «NZZ am Sonntag» berichtete, dass sich Hinder «zu Höherem» berufen fühle, auch finanziell. Gütlich habe sich der Banker von der TKB getrennt.

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WEINFELDEN. Der überraschende Abgang Peter Hinders als Chef der Thurgauer Kantonalbank führt zu unterschiedlichen Gerüchten. Nachdem die «NZZ am Sonntag» berichtete, dass sich Hinder «zu Höherem» berufen fühle, auch finanziell. Gütlich habe sich der Banker von der TKB getrennt.

Nun zeichnet die «Handelszeitung» in ihrer gestrigen Ausgabe ein ganz anderes Bild. Hinder habe gehen müssen, weil ihn Kollegen beim Präsidenten des Bankrates angeschwärzt hätten. Die «Handelszeitung» beruft sich auf anonyme Quellen «mit einem engen Draht zum gefallenen TKB-Chef». Kollegen in der obersten Führung der Bank hätten gegen den 43jährigen Bankenchef intrigiert. Von Seiten der Bank wird diese Version dementiert. «Der Abgang hängt einzig und allein mit dem Wunsch von Peter Hinder zusammen, nochmals etwas Neues zu machen», wird der Präsident des Bankrates René Bock zitiert. (sme.)