Spass mit dem Nistkasten

Präsident Hans Meier eröffnete im Pflegeheim Münchwilen die Jahresversammlung des Natur- und Vogelschutzvereins Münchwilen. Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn ab. Das Berichtsjahr 2010 erforderte einige Einsätze bei der Hecken- und der Nistkastenpflege.

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Präsident Hans Meier eröffnete im Pflegeheim Münchwilen die Jahresversammlung des Natur- und Vogelschutzvereins Münchwilen. Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn ab. Das Berichtsjahr 2010 erforderte einige Einsätze bei der Hecken- und der Nistkastenpflege. Die Biberexkursion im Lauchetal und der Obstlehrpfad in Roggwil zeigte den Besuchern erneut weitere Zusammenhänge und Vernetzungen der Artenvielfalt in der Natur. Es war das Jahr der Biodiversität. Ganz klar wird festgestellt, dass die Artenvielfalt von den Lebensräumen und Bedingungen für alle Kreaturen von grosser Wichtigkeit ist.

Allenwinden darf nicht fehlen

Das diesjährige Programm verspricht viele interessante Begegnungen mit der Natur wie eine Nachtigallexkursion, den Hochstammtag, Besuch der Thurauen und des Grütried in Wängi. Als Besonderheit ist ein Besuch in der Vogelwarte Sempach geplant. Der Zugvogeltag auf Allenwinden darf nicht fehlen. Die Mehlschwalbe ist auf der roten Liste. In den nächsten Tagen soll eine Mehlschwalbenstation in St. Margarethen errichtet werden. Die Pfosten und Tafeln des Waldlehrpfades entlang der Murg wird nach rund 20 Jahren erneuert.

Die etwas kleine Hecke bei der Zufahrt zum Restaurant Säntisblick kann dank einer Spende der Wirtefamilie Daley grosszügig erweitert werden.

Ein Nachfolger für Ewald

Ewald Christen, als ehemaliger Präsident und langjähriges Mitglied des Vereins hat in den letzten 30 Jahren viele Nistkästen unterhalten und gereinigt. Altershalber hat er den Rücktritt eingereicht. Der Präsident überreichte ihm im Namen des Vereins als Dank in spassiger Art einen Nistkasten mit eingebauten Leckereien und einen kleinen goldenen Anhänger. Es wird eine Person gesucht für die Nistkastenpflege.

Zum Schluss der Versammlung guckten sich die Anwesenden eine Diaschau über das Verhalten der Tiere an. Es ging um Insekten, Blumen und Gehölze in unserer Region bei Tümpeln, Weihern, Bächen und Wiesen. (red.)

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