SP mit gemischten Gefühlen

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FRAUENFELD. Die SP Thurgau blickt mit gemischten Gefühlen auf den vergangenen Sonntag zurück. Wie die Kantonalpartei in ihrem gestrigen Communiqué schreibt, bedeute die Annahme der BTS/OLS einen riesigen Kulturlandverlust für den schönen Thurgau. Das knappe Resultat zum Bau von BTS und OLS weise darauf hin, dass ein grosser Teil der Bevölkerung den Kanton nicht zubetoniert haben wolle. Deshalb fordern die Sozialdemokraten, der Zersiedelung und dem Kulturlandverlust grösste Beachtung zu schenken. Der Thurgau habe viele landschaftliche Vorzüge und Schönheiten, die es zu erhalten gelte.

Mit dem knappen Resultat entfalle, so die SP Thurgau, das «starke Signal nach Bern», mit dem die Thurgauer Regierung gern beim Bund für die Schnellstrasse BTS lobbyiert hätte. Es dürfte nun Bundesbern klar sein, dass die Thurtalstrasse nur mit wesentlichen Verbesserungen realisiert werden könne. Die Ablehnung der Erhöhung der Motorfahrzeugsteuer wird den Kanton vor neue Probleme stellen, schreibt die SP weiter. Eine Strasse bauen zu wollen, ohne die Mittel zu haben, werde sicher schwierig. (pd/red.)