SP favorisiert SEF-Variante 20

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Frauenfeld Die SP Frauenfeld tauschte sich an ihrem Mitgliederanlass zum Thema Stadtentlastung Frauenfeld II aus. Zusammen mit der Basis wurde darüber diskutiert, in welche Richtung eine allfällige Stadtentlastung gehen müsste. Wie sich herausstellte, werde eine sinnvolle Wirkung «nur durch einen sehr hohen Preis erreicht», teilt die SP mit. Die Entlastungsstrasse sei allerdings eine wichtige Chance für die Stadt. «Wir wehren uns nicht pauschal gegen eine Stadtentlastungsstrasse, auch wenn der Name richtigerweise Verkehrsverlagerung sein müsste.» Eine Verkehrsverlagerung wäre auch eine Chance für den öV und den Langsamverkehr. Nach Meinung der SP müsste die freigewordene Kapazität der Strasse auch genau dafür genutzt werden. «Allerdings funktioniert dies nur, wenn genannte flankierende Massnahmen auch wirklich ergriffen werden.» Eine oberirdische Linienführung durch ein Quartier kommt für die SP hingegen nicht in Frage. «Wir erachten die Variante 20 (Marktplatz-Schweizerhof) als die sinnvollste.» Zudem dürfe eine Verlagerung nicht zu Lasten anderer Projekte wie etwa dem Hallenbad oder der Stadthalle bevorzugt werden. (red)