Solarflächen gingen weg wie warme Weggli

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Anfang Februar haben die Werkbetriebe auf der Trafostation Oberwesen die zweite Fotovoltaik-Beteiligungsanlage in Betrieb genommen. Sie misst rund 100 Quadratmeter. Im Sommer 2015 lancierten die Werke das Angebot mit einer ersten Anlage auf einem ihrer Dächer an der Gaswerk­strasse. Die 500 Quadratmeter waren innerhalb von zwei Monaten verkauft. Bei diesem Modell, das eine sogenannte Public-Private-Partnership (Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und Privatpersonen) ist, kann sich jeder Kunde der Werkbetriebe für 300 Franken pro Quadratmeter ein Stück Sonnenkraftwerk kaufen – und dabei doppelt profitieren. Einerseits gewähren die Werkbetriebe ein halbes Prozent Rendite bei einer garantierten Betriebsdauer von 20 Jahren. Der ausgeschüttete Gewinn für diese Zeit beläuft sich also auf 30 Franken. Zusätzlich kann der Anteilnehmer seinen eigenen Solarstrom beziehen, hundert Kilowattstunden pro Quadratmeter. (ma)