Skiweltcup macht Halt im Rietacker

Der TV Wilen-Neunforn hat seine zahlreichen Gäste am Wochenende bestens unterhalten. Skifahrer fehlten ebenso wenig wie der Frauenheld Vujo.

Therese Schurter
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Die Turnerfamilie des TV Wilen-Neunforn versammelt auf der Bühne. (Bild: Therese Schurter)

Die Turnerfamilie des TV Wilen-Neunforn versammelt auf der Bühne. (Bild: Therese Schurter)

Vor zahlreichem Publikum im Rietacker begeisterten die Turnerinnen und Turner am vergangenen Wochenende mit originellen Darbietungen und Sketches. Das Motto «Skiweltcup» stiess auf Begeisterung. So ein Anlass schweisse die Turnerfamilie noch mehr zusammen, freute sich Mathias Hagen, Präsident des TV Wilen-Neunforn. Jeder Einzelne haben zum Erfolg des Programms beigetragen.

In einem kurzen Jahresrückblick über das vergangene Turnerjahr wurde klar, dass in Neunforn auf höchstem Niveau geturnt wird. Beweis dafür waren zahlreiche Auszeichnungen, die Mitglieder des TV bei verschiedensten Veranstaltungen gewinnen konnten.

Ein Bündner zu Besuch beim Einheimischen

Für ein richtiges Maskottchen reichte das Budget zwar nicht aus. Doch die Neunforner sind nicht auf den Kopf gefallen und luden Gian, den Steinbock aus den Bündner Bergen, ein. Damit er nicht allein war, wurde der einheimische Geissbock «Föhrius» zu seiner Begleitung aufgeboten. Die zwei originell eingekleideten Böcke fanden schon bald Gemeinsamkeiten wie etwa gutes Essen, Frauen und Bier. Gestört in ihrer Idylle wurden sie vom diesjährigen Skiweltcup am Hochberg, wo sich drei Rennfahrer auf den grossen Moment vorbereiteten. Unterschiedlicher hätten sie nicht sein können: der ehrgeizige Rolf, Muttersöhnchen und Tolpatsch Sämi und, um auch ein bisschen Glamour ins Dorf zu bringen, auch noch Frauenheld Vujo.

Mit den Sketches waren die Pausen zwischen den turnerischen Darbietungen bestens gefüllt. Doch die Zuschauer wollten natürlich auch sportliche Leistung sehen, und sie wurden nicht enttäuscht. Mitreissende Musik, passend zu den Tenues, begeisterte das Publikum. Mehr als die Hälfte aller Nummern wurde ein zweites Mal gefordert und dies mit Applaus erreicht. Die Stimmung in der Halle kochte zwischenzeitlich.

Im Anschluss wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert – ob an der Après-Ski-Party an der Schneebar im Aussenzelt, in der Halle bei Tanz oder gemütlich in der Kaffeestube.