Sitzungsgeld umstritten

Marion Theler (GP, Bottighofen) will die eigenen Sitzungsgelder nicht kürzen. Die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GFK) beantragt, von den rund 9500 Franken, die ein Kantonsrat pro Jahr erhält, während drei Jahren 100 Franken abzuzwacken.

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Heidi Grau (FDP, Zihlschlacht) begleitet die Budgetdebatte als Präsidentin der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission. (Bild: Nana do Carmo)

Heidi Grau (FDP, Zihlschlacht) begleitet die Budgetdebatte als Präsidentin der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission. (Bild: Nana do Carmo)

Marion Theler (GP, Bottighofen) will die eigenen Sitzungsgelder nicht kürzen. Die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GFK) beantragt, von den rund 9500 Franken, die ein Kantonsrat pro Jahr erhält, während drei Jahren 100 Franken abzuzwacken. Die Fraktionssprecher der SP und der SVP unterstützten die GFK am Mittwoch. Theler will den «lächerlichen Vorschlag» in der Detailberatung in zwei Wochen ablehnen: «Unser Kanton nagt nicht am Hungertuch.» Der befristete GFK-Antrag würde die Kantonskasse um 13 000 Franken pro Jahr entlasten. Im Gegenzug will die GFK jedoch die unbefristete Massnahme 2.2. der Leistungsüberprüfung streichen, die pro Jahr 10 000 Franken bringt: Einem Kantonsrat sollen pro Halbtag nicht mehr mehrere Halbtagessitzungen vergütet werden können. Möglich ist diese seltsame Praxis bisher, weil Halbtagessitzungen oft weniger als einen halben Tag dauern. Ebenso sollen nicht mehr mehrere Ganztagessitzungen pro Tag vergütet werden. (wu)