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SIRNACH: Zurück in der Agenda

Nach einem mehrjährigen Unterbruch organisierte der Arbeitgeberverband Südthurgau wieder einen Behördenapéro. Nicht zuletzt dank zweier interessanter Referate bereute niemand sein Erscheinen im Dreitannensaal.
Christoph Heer
Arbeitgeberpräsident Thomas de Martin, Regierungspräsidentin Carmen Haag und Mowag-Geschäftsführer Oliver Dürr posieren im Sirnacher Dreitannensaal. (Bild: Christoph Heer)

Arbeitgeberpräsident Thomas de Martin, Regierungspräsidentin Carmen Haag und Mowag-Geschäftsführer Oliver Dürr posieren im Sirnacher Dreitannensaal. (Bild: Christoph Heer)

Im Vorfeld machten zwei hochkarätige Referenten Werbung für den Behördenapéro – nach vier Jahren Pause. So folgten der Einladung des Arbeitgeberverbandes (AGV) Südthurgau rund 70 Personen aus Politik, Wirtschaft und Gewerbe. Als vorangehendes Fazit kann gesagt werden, dass der AGV alles richtig gemacht hat. Denn – und das bestätigten alle befragten Besucher – man freut sich ausnahmslos, dass dieser Anlass wieder ins Jahresprogramm des Verbandes aufgenommen wurde.

Willy Nägeli, Gemeindepräsident von Fischingen, sagte: «Ich besuchte diese Apéros schon vor 30 Jahren und ja, ich habe sie vermisst.» Gleich tönte es von Ivan Knobel, Gemeindepräsident von Rickenbach. «Der Anlass hat mir gefehlt. Diese neuste Austragung war sehr interessant.» Und auch CVP-Kantonsrat Josef Gemperle (Fischingen) freute sich über den neuen Eintrag in der Jahresagenda. «Es gab zwar stets andere Möglichkeiten, um Gwerbler zu treffen. Aber in diesem Rahmen wird es ermöglicht, auch anderweitig Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.»

Für AGV-Präsident Thomas De Martin steht fest, wieder einmal pro Jahr einen Behördenapéro durchzuführen, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Politik und Wirtschaft zu fördern. «Die Dialoge zwischen den unterschiedlichsten Interessensgruppen wollen wir ebenso fördern, wie den Austausch untereinander. Zudem sind wir eine Randregion, daher müssen wir um jede Anerkennung und erfolgreiche Weiterentwicklung kämpfen.» Wobei betont sein wolle, dass man schon längstens viel Positives erlebe, was das Miteinander betreffe.

Am Dienstagabend kamen die 70 Teilnehmer in den Genuss von zwei aktuellen Referaten. Oliver Dürr, Geschäftsführer der Kreuzlinger Mowag, hob zuerst den Mahnfinger und beschwichtigte, dass es ohne Randregionen keine Schweiz gäbe. Kein Blatt vor den Mund nehmend, referierte er über die Chancen und Risiken des Wirtschaftsstandortes. «Aufgepasst, die Ostländer holen auf. Besser gesagt, sie sind uns schon ganz nah, auch darum, weil sie ungemein fleissig sind.» Dürr pochte dabei auf die Qualität. «Qualität ist nicht verhandelbar. Diese erreichen wir unter anderem durch unser duales Bildungssystem und nicht zuletzt, weil wir uns stets weiterbilden und auf allen Stufen dazu lernen.»

Als zweite Referentin konnte der AGV Regierungspräsidentin Carmen Haag gewinnen. Zum Thema «Wil West – eine Chance für die Region» erörterte sie das Mammutprojekt. «Ich glaube, dass wenn es drauf ankommt, die Kantone Thurgau und St. Gallen zusammenspannen», sagte sie. «Das Ziel besteht nämlich unter anderem auch darin, dass die beiden Kantone und die Gemeinden der Regio Wil gemeinsam in die langfristige Stärkung der Region als Wirtschafts- und Wohnstandort investieren.»

Christoph Heer

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

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