Sirnach: Weitblick der Jugend öffnen

Ein Sirnacher wurde bei der Durchreise in Ungarn auf den Ortsnamen Helvécia aufmerksam und besuchte die Gemeinde. Die daraus entstandene Freundschaft ist seit 1996 eine offizielle Partnerschaft. Im selben Jahr gründete man auch einen Verein mit mittlerweile 52 Mitgliedern.

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Der Sirnacher Gemeinderat vor dem Gemeindehaus im ungarischen Helvécia bei einem Besuch im Jahr 2007. (Archivbild: pd)

Der Sirnacher Gemeinderat vor dem Gemeindehaus im ungarischen Helvécia bei einem Besuch im Jahr 2007. (Archivbild: pd)

Ein Sirnacher wurde bei der Durchreise in Ungarn auf den Ortsnamen Helvécia aufmerksam und besuchte die Gemeinde. Die daraus entstandene Freundschaft ist seit 1996 eine offizielle Partnerschaft. Im selben Jahr gründete man auch einen Verein mit mittlerweile 52 Mitgliedern. Der Vorsitzende Beat Senti kam dazu, als seine Kinder an einem Schüleraustausch mitmachten. «Es ist mir wichtig, den Weitblick der Jugendlichen zu öffnen», sagt er. Alle zwei Jahre finden zweiwöchige Schüleraustausche statt. Die Gemeinderäte tauschen sich ausserdem untereinander aus. «Ganz unter dem Motto: Wie führen wir die Gemeinde?» Die Schule in Helvécia werde immer wieder mit Spenden wie Computern und Mobiliar unterstützt. Momentan wird sie renoviert. «Da unterstützen wir die Gemeinde auch», sagt Senti. Er habe keine Angst, dass das Ganze einschlafen könnte. «Überhaupt nicht.» (glk)

Beat Senti, Vorsitzender Verein Sirnach-Helvécia. (Bild: pd)

Beat Senti, Vorsitzender Verein Sirnach-Helvécia. (Bild: pd)