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SIRNACH: Ueli Maurer kommt

In 100 Tagen fällt der erste Schuss am Thurgauer Kantonalschützenfest 2018. Das Organisationskomitee ist jetzt schon bereit – und freut sich auf prominenten Besuch.
Olaf Kühne
Gruppenbild vor dem Schützenhaus Wydenholz in Hosenruck, einem der neun Schiessplätze. Das Schützenfest-OK mit: Martin Stadler, David Jenni, Susanne Falk, Bruno Lüscher, Willy Nägeli, Petra Mullis und Peter Bernhard. (Bild: Olaf Kühne)

Gruppenbild vor dem Schützenhaus Wydenholz in Hosenruck, einem der neun Schiessplätze. Das Schützenfest-OK mit: Martin Stadler, David Jenni, Susanne Falk, Bruno Lüscher, Willy Nägeli, Petra Mullis und Peter Bernhard. (Bild: Olaf Kühne)

Olaf Kühne

olaf.kuehne@thurgauerzeitung.ch

«Die einzigen Zuschauer wären Verkehrskadetten», sagt Peter Bernhard. Er ist im Organisationskomitee des Thurgauer Kantonalschützenfestes (TKSF) 2018 für offizielle Anlässe zuständig. Mit seiner pointierten Aussage erklärt der Eschliker, weshalb der Grossanlass auf einen sonst üblichen, feierlichen Eröffnungsumzug verzichten muss. «Wir haben 81 Vereine angeschrieben, ob sie sich an einem solchen Umzug beteiligen möchten», sagt Bernhard weiter. «Drei haben überhaupt geantwortet, davon hatten zwei kein Interesse.»

«Wir sind die Modernen», doppelt Willy Nägeli nach. Der Fischinger Gemeindepräsident ist Marketingchef des Schützenfestes. Das Thema sei im Kantonalverband durchaus kontrovers diskutiert worden, sagt er. Aber man habe sich im Organisationskomitee letztlich sagen müssen, dass solch ein Umzug mit Strassensperrungen und allem Drum und Dran schlicht nicht mehr zeitgemäss sei.

Überhaupt wolle man das «Fest» in Schützenfest nicht allzu sehr betonen, sagt OK-Präsident Bruno Lüscher. «Es ist ein Sportanlass – von Schützen für Schützen.» Ein Publikumsanlass sei es indes weniger. Doch über mangelnden Zulauf wird sich der Hinterthurgau auch so nicht beklagen können. 6000 Schützen haben sich bereits angemeldet, die Verantwortlichen rechnen mit 6500. «Wir haben auch fleissig Werbung gemacht», sagt Lüscher. «Vergangenes Jahr haben wir 14 kantonale Delegiertenversammlungen besucht und unseren Anlass vorgestellt.»

Besonders freut sich Lüscher über den regen Zuspruch aus der Romandie. 65 welsche Vereine haben ihr Kommen angekündigt. «Wahrscheinlich, weil wir das Frühfranzösisch nicht abgeschafft haben», sagt der FDP-Kantonsrat und lacht.

Offizieller Festakt in Aadorf

Auch wenn die Organisatoren auf einen Eröffnungsfestakt verzichten, gänzlich ohne Traditionelles geht das TKSF nicht über die Bühne. Am mittleren der drei Festwochenenden, am 30. Juni, findet im Aadorfer Gemeindezentrum der offizielle Festakt statt. Und hierfür hat sich Prominenz angekündigt: «Bundesrat Ueli Maurer wird daran teilnehmen», sagt Peter Bernhard. Im Rahmen dieses Festaktes werden die Hinterthugauer Festorganisatoren zudem vom OK des Kantonalschützenfestes 2013 die Kantonalfahne übernehmen.

Trotz der prominenten Besetzung des Festaktes betonen die Macher den dezentralen Charakter ihres Festes. «Wir überlassen es den 20 Schützenvereinen, welche die neun Schiessplätze betreiben, wie sie diese gestalten möchten», sagt Bruno Lüscher. «Sei es mit einem einfachen Grillstand oder mit einem veritablen Festzelt.»

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