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SIRNACH: Kunststücke auf zwei Rädern

Der Radfahrer-Verein feiert seinen 125. Geburtstag. Am Tag der offenen Tür zeigten die Mitglieder ihr Können.
Showauftritte von Kunstrad und Radball umrahmten den Tag der offenen Tür vom Radfahrer-Verein Sirnach. (Bild: Christoph Heer)

Showauftritte von Kunstrad und Radball umrahmten den Tag der offenen Tür vom Radfahrer-Verein Sirnach. (Bild: Christoph Heer)

«Der Sattel ist irgendwie so weit hinten und das mit dem Gleichgewicht funktioniert auch noch nicht ganz», sagte Mathias Zimmermann aus Warth-Weiningen. Er besuchte am Samstag den Tag der offenen Tür des Radfahrer-Vereins Sirnach und stellte fest, dass ein Radball-Velo gar nicht so einfach zu fahren ist, wie es aussieht.

Neben den Vorführungen der Profis warteten aber auch Informationsstände, Radballspiele und vieles mehr auf die Besucher. Denn schliesslich feiert man nur einmal seinen 125. Geburtstag.

Nachwuchs zu finden ist nicht leicht

Koordination und Gleichgewicht, gepaart mit einem hohen Anteil Spass, das sind Kunstrad und Radball. OK-Präsident Stefan Schärer ist sich bewusst, dass es insbesondere für Radball schwierig ist, Nachwuchs zu finden. «Es braucht hierfür schon ein gewisses Mass an Kraft und Koordination, darum empfehlen wir einen Einstieg zwischen dem achten und vierzehnten Altersjahr», sagt er. Vereinspräsidentin seit vergangenem März ist Céline Burlet. Sie übernahm trotz der kleinen Nachwuchssorgen im Bereich Radball einen Verein mit gesunden Strukturen. «Ich habe das Amt von meinem Vater übernommen und traf auf einen Vorstand, der topmotiviert am Werk ist und viele neue Ideen mit einbringt.» Weiter betonte sie, dass man im Bereich Kunstrad einen gesunden Aufschwung hinter sich hat und dementsprechend etliche Nachwuchsfahrerinnen gefunden werden konnten.

Einmal mehr hat sich der kleine, aber feine Dorfverein der Öffentlichkeit gezeigt, mit dabei waren selbstverständlich auch die aktuellen Weltmeisterinnen im 4er-Kunstrad, Flavia Zuber, Jennifer Schmid, Céline Burlet und Melanie Schmid. Ihr Showprogramm erntete tosenden Applaus, wie es vorher auch der Nachwuchs erlebte.

Christoph Heer

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

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