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SIRNACH: Bus steht bald in Frauenfeld

Die Feuerwehr kann nächstes Jahr zwei Fahrzeuge des Zivilschutzes nicht mehr mitbenutzen. Für einen Ersatz hat der Gemeinderat 120000 Franken budgetiert.
Roman Scherrer
Den neueren Mannschaftstransporter wird der Zivilschutz behalten und neu nach Frauenfeld verlegen. (Bild: Roman Scherrer)

Den neueren Mannschaftstransporter wird der Zivilschutz behalten und neu nach Frauenfeld verlegen. (Bild: Roman Scherrer)

Roman Scherrer

roman.scherrer@thurgauerzeitung.ch

Zwei Mannschaftsbusse des Zivilschutzes standen bisher im Sirnacher Werkhof. Im neuen Jahr wird sich das ändern. Grund dafür ist die Neuorganisation der Zivilschutzregionen im Kanton Thurgau. In diesem Zusammenhang schreibt der Kanton vor, dass alle Zivilschutzfahrzeuge in Frauenfeld als Poolfahrzeuge für alle Zivilschutzregionen stationiert werden müssen.

Bis anhin konnte die Gemeinde Sirnach dank einer Nutzungsvereinbarung drei Fahrzeuge der Zivilschutzregion Hinterthurgau mitbenutzen. Das sind einerseits zwei weisse Mannschaftsbusse, welche die Feuerwehr für ihre Einsätze braucht, und andererseits ein roter Pick-up, der meist den Werkhofmitarbeitern als Nutzfahrzeug dient. Aufgrund der Reorganisation musste die Zivilschutzregion Hinterthurgau diese Nutzungsvereinbarung nun per Ende 2017 kündigen.

«Der Pick-up ist bereits komplett abgeschrieben», sagt Gemeindepräsident Kurt Baumann. Die Gemeinde wird das Fahrzeug deshalb behalten können. Somit besteht bei den Werkhoffahrzeugen kein Handlungsbedarf.

Gemeinde übernimmt den älteren Transporter

Anders sieht es bei den Mannschaftsbussen der Feuerwehr aus. Den älteren der beiden Transporter kann die Gemeinde zwar zum Restwert von 20000 Franken von der Zivilschutz­organisation übernehmen. Den zweiten Bus, welcher auch für Erste-Hilfe-Einsätze ausgerüstet ist, wird der Zivilschutz aber behalten. «Es ist wichtig, dass die Feuerwehr gut ausgerüstet ist, damit sie ihre Aufgaben erfüllen kann. Die Gemeinde wird deshalb einen Ersatz für den zweiten Mannschaftsbus beschaffen», sagt Baumann.

Der Gemeinderat hat die Anschaffung des neuen Fahrzeugs bereits bewilligt und dazu 120000 Franken in der Investitionsrechnung für das kommende Jahr budgetiert. «Der Kauf­entscheid musste schnell gefällt werden, damit der neue Bus umgehend bestellt werden konnte und er der Feuerwehr im neuen Jahr möglichst bald zur Verfügung steht», so Baumann. Der Gemeinderat hat mit dem Kaufentscheid von seiner Kreditkompetenz für einmalige Ausgaben Gebrauch gemacht, die laut der Sirnacher Gemeindeordnung bis 300000 Franken reicht.

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