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SIRNACH: Böser Bösch, Brezel und Bier

Nichts kann Unspunnen-Sieger Daniel Bösch aufhalten, auch ein Zapfhahn nicht, der sich nicht so leicht ins Fass schlagen lässt. Doch Ende gut, alles gut am Oktoberfest: Hahn drin nach 16 Schlägen.
Christoph Heer
Mit 16 Schlägen treibt Schwinger Daniel Bösch den Zapfhahn in das Fass. (Bild: Christoph Heer)

Mit 16 Schlägen treibt Schwinger Daniel Bösch den Zapfhahn in das Fass. (Bild: Christoph Heer)

SIRNACH. Daniel Bösch hat sich ein überaus ehrgeiziges Ziel gesteckt. «Da es in dieser Oktoberfestsaison nach Zuzwil schon mein zweites Fass ist, welches ich anstechen werde, will ich es mit zwei Schlägen schaffen», sagte der Bierliebhaber und Schützengarten-Botschafter vor seinem Auftritt im «Remy» in Sirnach. Für einmal musst der Unspunnen-Sieger und Kranzgewinner vom Eidgenössischen Schwingfest in Estavayer nicht andere Böse ins Sägemehl legen, sondern, ausgerüstet mit einem Holzhammer, einen Zapfhahn in ein Holzfass schlagen. Die Spannung stieg, bis es dann um Punkt 22.00 Uhr so weit war und Bösch mit «Remy»-Geschäftsführer Igi Mitrovic ins Scheinwerferlicht trat. Ob es an der zu lockeren Vorbereitung lag, dass Bösch schliesslich 16 Schläge brauchte, bis das Bier floss? Auch die Selfies mit Besucherinnen dürften die Konzentration gestört haben. Dass bei der Vorbereitung des Fasses und des Hahns nicht alles gestimmt haben könnte, lassen wir mal so gelten, der Spass an der Sache war dem Schwinger jederzeit anzusehen, und vergeudet hat er extrem wenig, es wäre schade um jeden Tropfen gewesen.

Was bleibt, sind die guten Erinnerungen

Daniel Bösch genoss das Bad in der Menge an diesem Oktoberfest-Freitag in Sirnach. Auf die Frage, ob er das Münchner Oktoberfest auch schon besucht habe, meinte er lachend: «Natürlich. Schon siebenmal war ich dort, in diesem Jahr sogar drei Tage mit meiner Freundin und dann noch drei Tage mit dem Schwingclub.» Es seien beide Male tolle Tage gewesen, fügt er mit einem Augenzwinkern an.

Mit zunehmender Dauer stieg nebst der Party-Temperatur auch der Alkoholpegel. Schon am Vorabend herrschte ausgelassene Stimmung, als Underline für musikalische Umrahmung sorgte. Am Samstag dann trat mit «Dä Nötzli mit dä Chlötzli» ein aus dem Fernsehen bekannter Stargast auf. Die dritte Durchführung des Oktoberfestes im «Remy» wird den Hunderten von Besuchern in Erinnerung bleiben – zumindest das, was noch an Erinnerungen vorhanden ist.

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