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Sinnliche Schmuckstation

Dem Alltag das Sinnliche einhauchen will Katja Fischer. Die 44-Jährige tut dies im Bahnhof Münsterlingen-Scherzingen. Sie hat die ehemalige Schalterhalle in ein Schmuckatelier verwandelt. Passend zum Bahnhof heisst es Schmuckstation.ch.
Katja Fischer vor ihrer Schmuckstation in Münsterlingen-Scherzingen. (Bild: Nana do Carmo)

Katja Fischer vor ihrer Schmuckstation in Münsterlingen-Scherzingen. (Bild: Nana do Carmo)

Dem Alltag das Sinnliche einhauchen will Katja Fischer. Die 44-Jährige tut dies im Bahnhof Münsterlingen-Scherzingen. Sie hat die ehemalige Schalterhalle in ein Schmuckatelier verwandelt. Passend zum Bahnhof heisst es Schmuckstation.ch.

Vor fünf Jahren entdeckte Katja Fischer den leerstehenden Bahnhof. Als überzeugte Bahnfahrerin war sie sofort Feuer und Flamme, als die Idee auftauchte, den Bahnhof zu mieten. «Es sah schrecklich aus. Die Wände waren vergilbt. Ich habe sie innert eines Jahres selbst renoviert», erzählt sie. Die Handarbeitslehrerin, Goldschmiedin und Schmuckdesignerin entwirft in ihrem Atelier Ringe, Halsketten und Ohrschmuck. Auch andere Kunstwerke entstehen in ihren Händen. So stellt sie zum Beispiel aus den leeren Bierdosen, die um den Bahnhof herumliegen, Schmuckschachteln her. Ihre Kreationen sind auch an Ausstellungen zu bewundern. Ihr Wissen gibt sie in Kursen weiter.

«Ich bin sehr glücklich, dass ich im Bahnhof arbeiten darf», sagt Katja Fischer. Der Raum sei vom Licht her und der Erreichbarkeit geradezu perfekt.

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