Sind Werke für private Ladestationen gewappnet?

Drucken
Teilen

Frauenfeld Gemeinderat Pascal Frey (SP) macht sich Gedanken über die Zukunft. Er hat kürzlich eine einfache Anfrage mit dem Titel «Private Ladestationen für Elektrofahrzeuge» eingereicht. Darin fragt er sich, ob die städtischen Werkbetriebe infrastrukturell mithalten können, um die Klimaziele für den Strassenverkehr bis 2020 zu erreichen. «Um bis dann den CO2-Wert von durchschnittlich 95 Gramm pro Kilometer zu erzielen, ist ein Marktanteil von teilweise oder gänzlich elektrifizierten Fahrzeugen von zehn Prozent bis im Jahr 2020 nötig», zitiert Frey einen TZ-Artikel. Um dieses Ziel zu erreichen, benötige es die entsprechenden Lademöglichkeiten. Frey will vom Stadtrat wissen, ob sich die Werkbetriebe bewusst sind, dass Besitzer von E-Fahrzeugen für die Installation einer Ladestation ihre Anschlussleistung erhöhen müssen. «Ist es überhaupt möglich, die Auslastung für die Elektromobilität bereitzustellen», fragt Frey weiter – sowohl für die erwähnten zehn Prozent als auch für einen höheren Anteil. Zudem will er wissen, zu welchem Preis eine Erhöhung der Kapazität für die Werkbetriebe zu Buche schlagen würde und welche Kosten auf die Eigentümer abgewälzt würden. Und: «Wie werden potenzielle Käufer von E-Fahrzeugen informiert?» (sko)