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Siegerfahrzeug von 1955 am Start

STECKBORN. Zwei fast baugleiche Jaguar-Modelle lieferten sich vor 60 Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg beim Eichhölzli. Nun sind die beiden historischen Autos am Memorial-Bergrennen wieder zu erleben.
Bätsch Scherrer, der Eichhölzli-Sieger, in seinem Jaguar XK 120 in voller Fahrt. (Bild: pd)

Bätsch Scherrer, der Eichhölzli-Sieger, in seinem Jaguar XK 120 in voller Fahrt. (Bild: pd)

Ein seltenes, wenn nicht sogar sensationelles Ereignis steht Steckborn bevor: das Siegerfahrzeug und das zweitplazierte des Bergrennens Steckborn–Eichhölzli von 1955 kehren zum Revival in einer Woche an die Stätte ihres Triumphs zurück. Die beiden XK120-Modelle von Jaguar-Enthusiast Christian Jenny belegten vor genau 60 Jahren die Plätze eins und zwei.

Die Auslieferung des Jaguar XK120 von 1949 mit seltener Alukarosserie erfolgte an Albert «Bätsch» Scherrer aus Riehen. Der erste Einsatz endete leider mit Kupplungsschaden. Aber dann folgten viele tolle Plazierungen und bald der erste Sieg.

Schliesslich gewann Bätsch Scherrer 1955 das Bergrennen Steckborn–Eichhölzli in der höchsten Hubraumklasse. Die Fahrleistungen sind für ein so altes Fahrzeug hervorragend. Die Modellbezeichnung erklärt die Höchstgeschwindigkeit von 120 Meilen pro Stunde, also fast 195 Kilometer pro Stunde. Möglich macht dies der XK-Reihensechszylinder mit 3,4 Litern Hubraum und 162 PS. Sehr zuverlässig und nicht wirklich hochgezüchtet war XK120 ein Universalgenie. Er konnte Rennen gewinnen, aber auch luxuriösen Limousinen-Dienst tun.

Beim zweiten Jaguar XK120 von 1950 handelt es sich um eines der ersten Autos mit Stahlkarosserie sowie um den ältesten Stahl-XK in der Schweiz überhaupt. Der Westschweizer Garagist Robert Jenny (ohne verwandtschaftliche Bindungen zum heutigen Besitzer) benutzte es als Partner in der «Ecurie La Meute» öfters für Rennen. Schliesslich erfolgte der legendäre Zweikampf Scherrer gegen Jenny am Bergrennen 1955, bei dem Westschweizer allerdings ganz knapp das Nachsehen hatte. Genau diese beiden Fahrzeuge werden beim Revival wieder auf der Steckborner Bergstrecke zu erleben sein. (red.)

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