«Sie verschönern mit Ihrer Arbeit die Welt»

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Lehrabschluss «Sie haben seit Ihrem ersten Tag der Lehrzeit eine enorme Entwicklung durchgemacht», begrüsste der neue Präsident von Coiffure Suisse Thurgau, Andrea Giorgio Gagliardi, die zahlreichen Eltern, Gäste und Ausbildner im Rathaus Weinfelden. Er selbst gehe um das Zehnfache lieber zum Coiffeur als zum Zahnarzt, wandte sich Paul Roth, Generalsekretär des Departements für Erziehung und Kultur, an die Anwesenden, und dies habe mindestens drei Gründe: «Sie verschönern mit Ihrer Arbeit die Welt, machen den schwersten Kopf mit Ihren guten Kopfmassagen wieder ein Stück leichter, und bei Ihnen kann man beim Haareschneiden über Gott und die Welt reden.» Dass es unserem Land so gut gehe, habe man – so Roth – zu einem ganz grossen Teil den tüchtigen Berufsleuten zu verdanken. Mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung beruhigte er die jungen Berufsleute: «Digitalisierung und Robotik vermögen euer Können und euren Charme nicht zu ersetzen, und ihr bleibt einzigartig und unersetzlich». Roth ist überzeugt, dass man, je digitaler und virtueller die Welt werde, umso dankbarer sei für das Fingerspitzengefühl, welches Coiffeure dem Kunden entgegenbringe.

«Alle Kandidaten haben bestanden»

Evelyne Schneiter, Vizepräsidentin von Coiffeure Suisse, wies die angehenden Berufsleute hin auf die Wichtigkeit der Grund- und Weiterbildung, eine der Hauptaufgaben des Berufsverbandes. «Das duale Bildungssystem ist eines unserer wichtigsten Güter», betonte Markus Schumacher von Hair Haus Suisse, AG.

Für Freude und begeisternden Applaus sorgt die Mitteilung von Chefexperte Philipp Mügg­ler: «Alle 30 Kandidatinnen und ein Kandidat haben die Prüfung bestanden.» Die Durchschnittsnote beträgt bei der praktischen Arbeit 4,9 und bei der Berufskunde 4,7. (red)