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Nach der letzten Partie der Halbfinalserie spielen die Kreuzlinger Wasserballer nun bald um Platz 3.

Matthias Frese
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HORGEN. Im fünften und entscheidenden Spiel in der Halbfinalserie am Zürisee ging es am Samstagabend darum, den Finalisten gegen Lugano zu küren.

SCK kämpft bis zum Schluss

Ein erneut aggressives Spiel mit vielen schweren Fehlern war in der ersten Hälfte zu beobachten, allerdings ergaben nur die wenigsten Überzahlsituationen auf beiden Seiten Tore. Die Kreuzlinger lagen bereits im ersten Viertel mit 3:1 Toren im Rückstand. Danach konnten sie kurzzeitig zum 4:3 aufholen, doch Horgen baute seine Führung wieder auf 7:4 aus. So schwammen die Kreuzlinger ständig dem SC Horgen hinterher. Dennoch versuchte das Thurgauer Team bis zum Ende, den Anschluss zu finden. Es war aber der gewohnt gute Horgener Goalie Petricevic, der dies verhinderte: Zum Schluss hiess das Resultat 11:8.

Noch vor drei Spielen hatte es den Anschein, dass die Thurgauer souverän in den Final einziehen würden. Jedoch konnten die Zürcher eine Aufholjagd starten, die schliesslich ihr Weiterkommen ermöglichte.

Wohlgemerkt war Horgen im Halbfinal nur ein einziges Mal in der regulären Spielzeit das bessere Team. Zwei Siege holten sie im Penaltyschiessen. Vielleicht liegt das an der grösseren Erfahrung des Rekordmeisters, denn Kreuzlingen begann die Saison mit einem stark verjüngten Kader. Angesichts dessen können die Kreuzlinger auf eine gute Leistung zurückblicken. Dass man im ersten Jahr nach der Neustrukturierung schon so stark spielt, war nicht unbedingt zu erwarten. Nun darf man um den dritten Platz kämpfen.

SCK gegen Schaffhausen

Bald also stehen die Kreuzlinger dem SC Schaffhausen gegenüber, der im Halbfinal gegen Lugano chancenlos blieb. Mit Bronze könnten die jungen Ostschweizer die Saison erfolgreich abrunden.

Beginn des kleinen Finals um Platz drei ist am Donnerstag, 21. Juli, im Best-of-Three-Modus. Zeit und Ort werden noch bekanntgegeben.